Unsere Highlights auf der CeBit: Aeternity, CryptoTec, Ethereum, SatoshiPay, Wallet-Implantat uvm.

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Wie ihr vielleicht schon durch unsere Social Media Posts mitbekommen habt, sind wir von BTC-ECHO für Euch gestern auf der CeBit in Hannover gewesen, um herauszufinden, was die Messe in Sachen Blockchain so zu bieten hat. Im Folgenden möchten wir euch einen kurzen Überblick geben, wie wir das Thema Blockchain auf der CeBit aufgenommen haben – zu einzelnen Projekten / Unternehmen werden noch extra Artikel in den nächsten Tagen folgen.


Von links nach rechts: Sven Wagenknecht, Mark Preuss, Danny de Boer

Am gestrigen Tag hat sich in Halle 8, auf der Bamboo Stage, alles um das Thema Blockchain gedreht. Neben einigen sehr allgemeinen Vorträgen, die eher als Einführung zum Thema Blockchain zu verstehen waren, gab es auch neue spannende Projekte, die vorgestellt wurden.

Æternity

Marion Vogel in ihrem Vortrag über Æternity

Ein besonders spannendes Blockchain-Projekt stellte Marian Vogel von Æternity vor, deren Blockchain einige Vorteile gegenüber den bekannten Blockchains haben soll. So soll die Blockchain Instant-Payments ermöglichen, also Zahlungen ohne Wartezeit und das zu sehr niedrigen Transaktionskosten. Möglich sollen dies Sidechains machen, die dafür sorgen, dass die Kapazität der Blockchain nicht an ihre Grenzen stößt – in Zeiten der Bitcoin-Skalierungsdebatte kein zu unterschätzendes Thema.

Ähnlich wie bei Ethereum stehen Smart Contracts bei Æternity im Mittelpunkt. Damit dies auch möglichst praktikabel umgesetzt werden kann, kommt eine sogenannte Oracle Maschine zum Einsatz, deren Infrastruktur extra auf Smart Contracts ausgerichtet ist.

Oracle Machine = Black Box, die Turing-Complete ist und verschiedene Entscheidungsprobleme in einer einzigen Operation verarbeiten kann (Input -> Oracle Machine -> Output).

Die Oracle Maschine soll sich damit von seinen Konkurrenten abheben, indem sie Echtwelt-Daten aufbereitet und anbietet. Diese Echtwelt-Daten können Wetterdaten, aber auch Sportergebnisse und viele andere Informationen sein.

Um Konsens zu erreichen nutzt Æternity ein hybrides Modell. Dabei kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der sowohl Proof-of-Stake als auch Proof-of-Work miteinander verbindet.

Einen konkreten Starttermin gibt es noch nicht, es kann aber laut Marion Vogel mit Sommer / Herbst diesen Jahres gerechnet werden. Mit einem ausführlicheren Bericht über die Æternity-Blockchain könnt ihr in dieser Zeit von uns rechnen.

Weitere Blockchain-Speaker

Meinhard Benn von SatoshiPay

Ebenfalls interessant waren die Vorträge von Meinhard Benn (SatoshiPay) und Fabian Vogelsteller (Ethereum).

SatoshiPay ermöglicht es sogenannte Nanopayments, also Kleinstzahlungen, die weniger als 1 Cent wert sind, abzuwickeln. Eine zentrale Anwendung von SatoshiPay ist die Paywall. Mithilfe der Paywall soll Webseitenbetreibern die Möglichkeit gegeben werden ihren Content auf einfache Art und Weise zu monetarisieren, um somit weniger abhängig von Werbebannern zu sein. Wenn du mehr über  SatoshiPay erfahren möchtest, dann schau dir unser Interview mit Meinhard Benn an, das wir bereits im Herbst letzten Jahres geführt haben.

Fabian Vogelsteller arbeitet als Entwickler bei Ethereum und ist die Person hinter dem Mist Browser, einem Browser der speziell auf Ethereum-Blockchain-Anwendungen zugeschnitten ist (z.B. für DAO, DApps, Ether und Smart Contracts). Unsere Frage, wann denn mit dem Metropolis-Release zu rechnen sei, konnte uns Fabian Vogelsteller leider nicht ganz beantworten. Amüsiert über die direkte Nachfrage konnte er aber verraten, dass man die nächsten 6-7 Monate dafür anvisieren darf. Bei Metropolis handelt es sich um die nächste Entwicklungstufe der Ethereum-Plattform. Gegenwärtig befinden wir uns in Phase 2 (Homestead) von 4 (Serenity).

Fabian Vogelsteller von Ethereum

CeBit Blockchain-Aussteller

Natürlich sind wir auch durch die verschiedenen Messehallen gelaufen und haben nach spannenden Ausstellern aus dem Blockchain-Bereich Ausschau gehalten.

Mitgründer von CryptoTec Dr. Michael Raumann im Interview mit dem Sender Al-Jazeera

Vor allem die CryptoTec AG hat es uns angetan. Die CryptoTec AG bietet eine ganzheitliche Business-Blockchain-Umgebung mit zahlreichen Anwendungen, die weit über das Bezahlen mit Kryptowährungen hinausgehen.

Eine dieser Anwendungen stellt das Scannen von Dokumenten dar. Mithilfe einer digitalen Signatur wird die Integrität eines papierhaften Dokumentes abgesichert und in ein digitales Dokument umgewandelt, sodass eine Manipulation praktisch nicht mehr möglich ist. Eine Möglichkeit mit der sensible und offizielle Dokumente / Urkunden einfach digitalisiert werden können und trotzdem ihre Authentizität bewahren. Auch hier könnt ihr demnächst mit einem ausführlicheren Bericht über die CryptoTec AG rechnen.

Ein Bitcoin-Wallet, das unter die Haut geht

Ein Erlebnis, das unser BTC-ECHO Gründer Mark wahrscheinlich nicht so schnell vergessen wird, war die Implementierung eines RFID & NFC Implantats von dem Unternehmen Digiwell. Zwar handelt es sich hierbei nicht um ein klassisches Blockchain-Unternehmen bzw. eine Blockchain-Anwendung, dennoch gibt es auch hier Schnittstellen zur Blockchain-Technologie.

Die Möglichkeiten, die das Implantat bietet, sind enorm. Beispielsweise kann der Haustür- oder Autoschlüssel zu Hause gelassen werden, genauso wie der Mitarbeiterausweis, die Visiten- oder Kreditkarte. Praktisch alles, was in Daten gepackt werden kann, kann auch mit dem Implantat konfiguriert werden. Dazu zählt eben auch die Bitcoin-Wallet. Zwar steht die Technologie und dessen Anwendungsmöglichkeiten noch ganz am Anfang, dennoch handelt es sich hierbei um eine absolut spannende und kontroverse Thematik, die uns in Zukunft mit Sicherheit immer öfter begegnen wird.

Die Speicherung von Daten auf das Implantat wird über eine gesicherte App auf dem Smartphone bewerkstelligt. Hacker sollen keinen Zugriff auf den Chip haben, da die Kommunikation verschlüsselt stattfindet.

CeBit-Fazit

Wir von BTC-ECHO finden es klasse, dass es auf der CeBit eine extra Blockchain-Konferenz gab. Das zeigt, dass das Thema Blockchain immer stärker vom Mainstream aufgenommen wird und sich aus seinem Nischendasein befreit. Die Blockchain-Technologie ist zu wichtig geworden als dass sie ignoriert werden kann, das hat die CeBit-Messe deutlich gemacht.

Dennoch ist, verglichen mit den anderen Trendthemen der Digitalisierung, noch deutlich Luft nach oben. Mit einer Zunahme kommerzieller Blockchain-Anwendungen ist auch mit einer stärkeren “Blockchain-Präsenz” auf der CeBit und auf anderen Messen in den nächsten Monaten und Jahren zu rechnen.

Natürlich handelt es sich bei diesem Artikel nur um einen kleinen Ausschnitt unserer CeBit-Erlebnisse. Schaut daher bei Facebook und unserem Youtube-Kanal vorbei, wo wir zeitnah unser Video zur CeBit hochladen werden. Dort seht ihr auch, wie Roboter Kaffe machen und wie es ausschaut, wenn das BTC-ECHO-Team VR-Brillen testet.

BTC-ECHO

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