Bitwala plant eigenes Security Token Offering – Genehmigung steht aus

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Bitwala plant eigenes Security Token Offering – Genehmigung steht aus

Bitwala startet die Finanzierungsrunde für ein geplantes Security-Token-Angebot nach deutschem Recht mit einer laufenden Privatplatzierung. Der Bitwala Token (BWL) ist dabei ein 15 Jahre lang laufendes Genussrecht, das bisher auf die Zustimmung der BaFin wartet. Mit dem BWL-Token will das Unternehmen die Vorteile von Darlehen und Eigenkapital kombinieren. 

Bitwala hat sich für Security Token entschieden – ein naheliegender Schritt nach dem andauernden Erfolg des Bitbond STO, dem ersten von der BaFin zugelassenen seiner Art. Nun will das deutsche Blockchain-Start-up Bitwala also nachziehen. Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, soll es mit dem BWL-Token möglich werden, Genussrechte über die Blockchain zu tokenisieren.

Ob des geplanten Angebots gibt sich Christoph Iwaniez, Finanzvorstand der Bitwala GmbH, optimistisch:

Wir haben uns für Security Token entschieden, weil die Form der Finanzierung gut zu uns passt: Sie ist grundsolide, gleichzeitig hochinnovativ und eröffnet allen einen fairen und transparenten Zugang zu den Chancen einer tokenisierten Ökonomie. Das Interesse an unserer laufenden Privatplatzierung ist sehr groß, insbesondere im asiatischen Raum befinden wir uns mit namhaften institutionellen Anlegern in der Endphase der Verhandlungen.

Zunächst ist die Finanzierungsmöglichkeit jedoch beschränkt. So dürfen lediglich „ausgewählte professionelle Anleger, die mehr als 100.000 Euro investieren, rechtmäßig an unserer Privatplatzierung teilnehmen“, so Iwaniez weiter.

Zustimmung der BaFin steht aus

Im Sommer soll diese Investitionsmöglichkeit dann jedoch auf die Öffentlichkeit ausgebreitet werden. Das Problem: Bis dahin braucht Bitwala noch eine Zustimmung der BaFin, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Aus Anlegersicht sind die Token dennoch vielversprechend. So sollen sie die Vorteile von Schuldtiteln und Aktienwerten kombinieren. BWL-Besitzer, so Bitwala weiter, sollen vom finanziellen Erfolg des Unternehmens in Form von 15 Prozent des Exit-Erlöses sowie etwaiger Dividenden profitieren. Im Falle eines Börsengangs sollen Token-Inhaber ferner die Möglichkeit bekommen, zwischen zwei Optionen zu wählen. So können sie sich auszahlen lassen oder ihre Token in Aktien umwandeln lassen.

Ben Jones, Mitbegründer und CTO von Bitwala, sieht das als logischen Schritt an:

Es ist ein logischer Schritt für uns, die Ära der Tokenisierung einzuleiten, indem wir unser eigenes Unternehmen tokenisieren und Bitwala als ersten Krypto-Bankanbieter etablieren. In den letzten Jahren sind wir mit gutem Beispiel vorangegangen und haben eine weltweit anerkannte Marke mit einer starken Community aufgebaut.

Aktuell bietet das Unternehmen Blockchain-Banking an. Kunden haben die Möglichkeit, ihre Bitcoin Wallet mit einem Bankkonto und einer Debitkarte zu verbinden.

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