Bitmain präsentiert neuen 7nm-Chip für Bitcoin Mining – und verbucht 500 Millionen US-Dollar Verlust

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Der Mining-Hardware-Hersteller Bitmain hat die nächste Generation seines 7nm-Mining-Chips vorgestellt. Der Chip BM1397 soll in Antminer S17 und T17 zum Einsatz kommen und das Bitcoin Mining unter anderem energiesparender machen. Das Unternehmen könnte eine neue Cash Cow vertragen – vor Kurzem drangen Berichte über einen Nettoverlust von 500 Millionen US-Dollar an die Öffentlichkeit.

Der Mining-Gigant Bitmain hat am 18. Februar seinen neuesten 7-Nanometer-Chip „BM1397“ vorgestellt. Bitmain verspricht für das Mining von Bitcoin und Bitcoin Cash deutliche Verbesserungen im Bereich der Energieeffizienz. Der neue Chip soll den Energieverbrauch auf bis zu 30 Joule pro Terahash senken. Das bedeutet eine um 28 Prozent verbesserte Energieausbeute gegenüber dem Vorgängermodell 1391. In einer entsprechenden Pressemitteilung verkündet der Mining-Riese vollmundig:

Die Innovationen von Bitmain ermöglichen es jedem, überall und jederzeit von Kryptowährungen zu profitieren. Der BM1397, Teil des wachsenden Chip-Portfolios von Bitmain, wurde entwickelt, um ein besseres Mining-Erlebnis zu ermöglichen und zielt darauf ab, einen neuen Maßstab in der ASIC-Chip-Technologie zu setzen.

Der Chip eignet sich prinzipiell für das Mining von allen Kryptowährungen mit dem Proof-of-Work-Algorithmus SHA256. Die bekanntesten davon sind Bitcoin und Bitcoin Cash. Hier findet man eine Liste mit SHA256 Coins. Der Chip BM1397 soll in Antminer S17 und T17 zum Einsatz kommen – das Releasedatum soll demnächst verkündet werden.

Status quo: IPO

Der weltweit größte Hersteller von Mining-Hardware hatte unter dem Bärenmarkt des vergangenen Jahres naturgemäß stark zu leiden. Das Timing war dabei denkbar schlecht – schließlich hat Bitmain im September 2018 bei der Hongkonger Börse HKEx seinen Börsengang angemeldet. Die fallenden Kurse sorgten im vergangenen Jahr indes nicht nur für einen Rückgang der Einnahmen, sondern stimmten auch Vertreter der HKEx argwöhnisch, was das Geschäftsmodell von Bitmain betrifft. „Die HKEx will nicht die erste Börse der Welt sein, die [solch einen IPO] genehmigt und dann mit ansehen muss, wie das Unternehmen stirbt“, verriet zum Beispiel ein Insider im Dezember. Zudem erreichten das Szenemagazin Coindesk – ebenfalls aus Insiderkreisen –  Zahlen, aus denen sich für das dritte Quartal 2018 ein Nettoverlust von 500 Millionen US-Dollar für Bitmain errechnen lässt. Zu den Symptomen des aus Bitmain-Sicht miserablen Jahresausklangs gehörten unter anderem zahlreiche Entlassungen. Am 26. März schließt sich das Zeitfenster, in dem die HKEx Bitmains IPO genehmigen kann.


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