Bitcoin Mining: Bitmain bietet neue ASIC Chips an

Bitcoin Mining: Bitmain bietet neue ASIC Chips an

Bitmain, der größte Hersteller für Bitcoin-Mining-Geräte hat angekündigt, dass es künftig neue Geräte aus dem Hause des chinesischen Technologieunternehmen geben wird. Den Release-Termin hat das Unternehmen nun per Tweet bekannt gegeben.
Bitmain – ein umstrittenes Unternehmen

Bitmain – ein umstrittenes Unternehmen

Bitcoin-Mining hat nicht den besten Ruf. Ob es nun die größte Umweltkatastrophe seit Menschengedenken oder auf lange Sicht gesehen doch die bessere Alternative zu VISA und Konsorten ist, darüber lässt sich gebührlich streiten. Selbiges gilt für dessen Distribution – schließlich ist ein einziges Unternehmen im Besitz des größten Pools an Bitcoin-Minern und stellte diese darüber hinaus auch her: Bitmain. Auch hier gab es in der Vergangenheit zahlreiche Debatten, die sogar soweit führten, zu vermuten, dass Bitmain Bitcoin zerstören könne.

Auf diese ungünstigen Begebenheiten kamen vergangenen Oktober dann noch Personalwechsel, die letztlich für Konkurrenz aus den eigenen Reihen sorgte. Hier war es der ehemalige Chip-Designer Yang Zuo Xing, der sich kurzerhand dafür entschloss, selbst in das Mining-Geschäft einzusteigen.

Release-Datum für neue Miner offiziell

Das alles hindert den Mining-Hersteller jedoch nicht daran, weiter an der Ausweitung seines Geschäftsfeldes zu arbeiten. So kündigte das Unternehmen die neuen Antminer S15 und T15 an. Mit diesen kann man Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin sowie andere Kryptowährungen, die auf dem SHA-256-Algorithmus basieren, minen. Die vom Unternehmen als „next generation ASIC Miner“ bezeichneten Mining-Geräte werden die neuen 7nmASIC Chips beinhalten, die sich erheblich auf die Hash Rate auswirken sollen. Wie man dem Tweet des Unternehmens entnehmen kann, kann man die neuen Miner seit heute (8.11.2018) online bestellen:

Im Zuge des angekündigten Börsenganges des chinesischen Unternehmens, wurde es kürzlich von den Strafzöllen von US-Präsident Donald Trump erfasst. Örtliche Medien gingen soweit zu sagen, dass Bitmain von diesen Strafzöllen wohl am stärksten betroffen sein dürfte. Die Hälfte seiner Umsätze erwirtschaftet das Unternehmen letztlich in Übersee, wovon 94 Prozent auf das Geschäft mit Bitcoin-Mining-Geräten fallen.


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