Bitcoin: Hashrate durch Überschwemmungen in China beeinflusst?

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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Überschwemmungen
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In der südöstlichen chinesischen Provinz Sichuan wurden nach Medienangaben unzählige Computer durch massive Überschwemmungen zerstört. Für die Vernichtung der Hardware werden in diesem Gebiet sehr starke Regenfälle verantwortlich gemacht.

Eric Meltzer von der Investment-Gruppe INBlockchain berichtete beim Mikroblogging-Dienst Twitter von erheblichen Zerstörungen in Fabrikhallen in der chinesischen Provinz Sichuan. Ein Foto, welches Meltzer auf Twitter geteilt hat, stellt unzählige zerstörte Grafikkarten und weitere kaputte Hardware-Teile dar, die vom Regen durchnässt sind. Der staatliche Nachrichtendienst ECNS berichtet von starken Regenfällen, die Zerstörungen in mehreren Städten angerichtet haben. Die Nachrichtenseite Golden Finance spricht von zehntausenden Geräten, die den Wassermassen kürzlich zum Opfer gefallen sind. Eine offizielle Bestätigung durch die ansässige Regierung steht noch aus.

Bitcoin: Überschwemmungen ursächlich für Einbruch der Hashrate?

Beobachter fragen sich nun, ob die Überflutungen den plötzlichen Rückgang der Hashrate des Bitcoin verursacht haben. Zumindest vom Zeitpunkt her besteht ein möglicher Zusammenhang. Mehrere Branchenexperten gehen hingegen davon aus, dass die Ursache eine Kombination aus der Hitzewelle in Osteuropa in Kombination mit der Flutwelle in China sein soll. Alleine die Überschwemmungen in den Fabriken in Sichuan haben die starken Schwankungen im Bitcoin-Ökosystem wohl nicht hervorgerufen. Eine weitere Möglichkeit für den Rückgang der Hashrate ist der aktuelle Bitcoin-Kurs. Wenn dieser zu niedrig ist, muss man abwägen, ob sich das Mining noch lohnt.

Doch die Naturkatastrophe hat nicht nur die Technik betroffen: In der gleichen Provinz hat ein Erdrutsch ein komplettes Dorf in Südwestchina unter sich begraben. Dabei gerieten die Erdmassen (geschätzte drei Millionen Kubikmeter Erde) nach den starken Regenfällen in Bewegung und begruben alle Dorfbewohner unter sich. Bislang bargen Hilfskräfte 15 Tote aus den Trümmern. Weitere 100 Menschen hat man noch nicht finden können. Von den Überschwemmungen sind zudem die zentralchinesischen Provinzen Hunan und Hubei betroffen.

Noch etwas anderes bedroht das Kryptomining in Sichuan: In diesem Gebiet kommt es aufgrund der Lage besonders häufig zu starken Erdbeben. Im Jahr 2008 starben etwa 70.000 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 8,0. Derartige Erschütterungen rufen Zerstörungen im Umkreis von einigen hundert Kilometern hervor.

https://twitter.com/wheatpond/status/1012786820617252865

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