Bitcoin ETF: So will Wilshire die US-Börsenaufsicht überzeugen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Bitcoin-Kurs-Treiber ETF kommt Wilshire Phoenix
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Bitcoin ETF: Die US-Börsenaufsicht akzeptiert wieder Kommentare für einen Antrag auf den unter Anlegern ersehnten außerbörslichen Fonds für die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung (BTC). Der Antrag stammt vom US-Unternehmen Wilshire Phoenix und reagiert auf die Bedenken der SEC.

Es ist eine Woche vergangen, seit die Securities and Exchange Commission (SEC) dem letzten Antrag auf einen Bitcoin Exchange Traded Fund (ETF) eine Abfuhr erteilt hat. Am 9. Oktober argumentierte die US-Börsenaufsicht auf 112 Seiten, dass sie die Infrastruktur im Blockchain-Ökosystem nicht für sicher genug halte, um einen Bitcoin ETF zu genehmigen. Dass der Bitwise-Antrag nicht der letzte ETF auf den Schreibtischen der SEC sein würde, war abzusehen.

So hat die US-Börsenaufsicht am 15. Oktober ein Update zum Wilshire Bitcoin ETF veröffentlicht. Demnach hat die Investment-Management-Firma Wilshire Phoenix sowie die New York Stock Exchange Arca (NYSE Arca) die „geänderten Umstände“ in ihren Antrag vom 12. Juni 2019 mit einbezogen. Darin gehen die Unternehmen unter anderem auf die Bedenken der SEC bezüglich einer Bitcoin-Kurs-Manipulation ein.

Wilshire Phoenix will sicheren Bitcoin-Kurs-Index verwenden

Unsichere Daten zum Bitcoin-Kurs waren einer der Hauptgründe, weswegen die SEC den letzten Antrag auf einen BTC ETF ablehnte. Um diesbezüglichen Bedenken zuvorzukommen, bezieht sich Wilshire Phoenix nun auf ein bereits zugelassenes Produkt: die Bitcoin Futures der Chicago Mercantile Exchange (CME). Dahingehend plant Wilshire Phoenix, die Daten für den Bitcoin-Kurs von den Daten zu BTC Futures der CME zu beziehen.


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Dieser Preisindex besteht seit November 2016 und sammelt Daten von verschiedenen Handelsplätzen für Kryptowährungen, um damit einen verlässlichen Index für den Bitcoin-Kurs zu bilden. Dabei bezieht der Index jedoch nur „relevante Transaktionen“ ein, Faktoren wie Wash Trading und Preismanipulation will man dadurch ausschließen. So heißt es im Antrag:

[Wir][…] sind der Ansicht, dass der [Bitcoin-Kursindex der] CME grundsätzlich manipulationssicher ist. Darüber hinaus sind […] wichtige regulierte Mitglieder für den Handel mit Bitcoin-Derivaten Mitglieder der Intermarket Surveillance Group (ISG) und die Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) kann im Namen der Exchange mit jenen Märkten kommunizieren, wenn es für die Marktüberwachung notwendig ist.

Für die Aufbewahrung der BTC plant Wilshire Phoenix, den Krypto-Verwahrer Coinbase zu beauftragen. Das Unternehmen muss dann laut Antrag stets nachweisen können, dass die jeweiligen BTC auch vorhanden sind.

Wie stehen die Chancen für den Wilshire Phoenix ETF?

Die Chancen auf eine Zulassung eines Bitcoin ETF verbessern sich mit jedem Antrag. Da die SEC wie zuletzt im Fall Bitwise ausführliche Begründungen für ihre Bedenken gibt, können neue Antragsteller darauf reagieren. So auch im vorliegenden Fall. Der Kniff von Wilshire Phoenix, mit einem bereits vorhandenen Index für den Bitcoin-Kurs zu arbeiten, könnte den Antrag zumindest ein Stück näher ans Ziel bringen.

ETF und Bitcoin-Kurs

Teile der Krypto-Community richten hohe Erwartungen an einen BTC ETF. Die Zulassung eines ETFs, so die Hoffnung, würde einen Zugang eines breiteren Publikums in die Welt der Kryptowährungen erleichtern. Mit einer steigenden Nachfrage, so die weitere Hoffnung, würde auch der Bitcoin-Kurs steigen. Das Angebot ist schließlich begrenzt; aufgrund der regelmäßigen Verknappung des Nachschubs („Halving“) ist der Vorrat an BTC insgesamt begrenzt.

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