BAKKT oder CoinFLEX: Wer macht das Rennen um die ersten physischen Bitcoin Futures?

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Coinfloor, die älteste britische Krypto-Börse, eröffnet in Hongkong mit dem Ableger CoinFLEX eine weitere Optionsbörse für Bitcoin Futures. Damit tritt das Unternehmen in Konkurrenz zu großen Playern wie BitMEX und wird sich bald auch mit den BAKKT Futures messen müssen. Der Start des operativen Geschäfts ist für Anfang Februar angekündigt.

Das Potenzial ist riesig: Bitcoin Futures gelten – neben anderen regulierten Finanzprodukten wie ETFs – als entscheidender Treiber für den Zufluss institutionellen Geldes in den Krypto-Markt. Derzeit hält sich das gehandelte Volumen auf den bereits existenten Future-Märkten mit dem Handelsvolumen des Basiswerts noch Bitcoin die Waage. In traditionellen Märkten übersteigt das Future-Volumen das Handelsvolumen des Basiswerts mitunter um den Faktor 20; soll heißen, das Potenzial für Bitcoin Futures ist riesig.


Dies scheint CoinFLEX zum Anlass für seinen Markteintritt genommen zu haben. Das Unternehmen, das vormals unter dem Namen CoinfloorEX lief, ein Ableger der britischen Bitcoin-Börse Coinfloor, eröffnet seine Optionsbörse in Hongkong. Dies berichtet Chicago Business.

Schon im Februar 2019 soll der Geschäftsbetrieb starten. Neben den Unternehmensanteilen, die dem Mutterunternehmen Coinfloor vorbehalten sind, hält auch Bitcoin-Cash-Guru Roger Ver einen nicht näher genannten Anteil an CoinFLEX. Aus diesem Grund bietet die Optionsbörse nicht nur Terminkontrakte auf BTC, sondern auch auf BCH und ETH an. Die Börse bietet eigenen Angaben zufolge Hebelprodukte auf genannte Basiswerte an. Anleger können ihre Investments demnach bis zu 20-fach hebeln.

David gegen Goliath

Die Konkurrenz ist denkbar groß. CoinFLEX wird sich messen müssen mit Marktteilnehmern wie BitMEX oder der Chicago Board Option Exchange (CBOE). Auf erster können Anleger ihre Investments bis zu einem Faktor von 100 hebeln.

Allerdings erhofft sich CoinFLEX, sich mit einem Alleinstellungsmerkmal von der Konkurrenz absetzen zu können: Auf der Optionsbörse müssen Anleger die Krypto-Sphäre nicht verlassen. Denn nach Vertragsschluss liefert die Börse Gewinne in der zugrundeliegenden Kryptowährung aus. Wenn Investoren also zum Beispiel einen Hebel auf Bitcoin geltend machen, erhalten sie die erzielte Summe nicht wie üblich in Fiat (typischerweise US-Dollar), sondern in BTC oder Tether.

Dass CoinFLEX auf den umstrittenen Stable Coin Tether setzt, überrascht. In der Vergangenheit wurde immer wieder über die mutmaßlich unzulängliche Solvenz des Stable Coins spekuliert.

Mögliche Sorgen der Investoren seien aber unbegründet, so Coinfloor-Gründer Mark Lamb:

„Tether ist der liquideste Stable Coin, den es derzeit gibt, und die Lösung der jüngsten Probleme und Zertifizierungen durch Banken und externe Unternehmen macht uns zuversichtlich, ihn als Stable Coin verwenden zu können.“

Physische Bitcoin Futures: Wer macht das Rennen?

Damit tritt CoinFLEX in das Rennen um die ersten physischen Bitcoin Futures ein. Derzeit sieht es allerdings so aus, als ob die mit Spannung erwarteten BAKKT Bitcoin Futures des New Yorker Börsenbetreibers Intercontinental Exchange dieses Rennen knapp für sich entscheiden können. Schließlich sind die BAKKT Futures für den 24. Januar angekündigt.

Unter der Oberfläche tut sich so einiges im Bitcoin-Ökosystem. Der Markt wird erwachsen.

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