Wider den Fachkräftemangel: Ausbildungsmöglichkeiten für die Blockchain-Experten von Morgen

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Shutterstock

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Der Bedarf an Blockchain-Experten wächst – von etablierten Unternehmen, die ihre Kompetenz um den Bereich der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) erweitern möchten, bis zu reinrassigen Blockchain- und Krypto-Start-ups – die Nachfrage an qualifiziertem Personal übersteigt das Angebot. Zwar lässt sich Blockchain-Kompetenz auch im Selbststudium erwerben; das sollte allerdings für die deutschsprachige Hochschullandschaft kein Grund sein, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Das geringe Angebot an Studienplätzen mit Schwerpunkt DLT wird dem Potenzial der Technologie noch nicht gerecht. Ein Blick auf einige Vorreiter.

Blockchain-Entwickler sind heiß begehrte Spezialisten. Die rasant wachsende Popularität von Blockchain und anderen Distributed-Ledger-Technologien (DLT) hat zu einem dramatischen Gefälle zwischen Angebot und Nachfrage geführt. Krypto-Start-ups und etablierte, blockchainneugierige Unternehmen suchen gleichermaßen händeringend nach qualifiziertem Personal. Doch wo kann man sich für das zukunftsträchtige Berufsfeld ausbilden lassen?

Frankfurt School Blockchain Center

In Deutschland hatte die Frankfurt Schhool of Finance & Management mit der Gründung eines Blockchain-Zentrums im März 2017 einen ersten Akzent in der (privaten) Hochschullandschaft gesetzt. Das „Frankfurt School Blockchain Center“ ist als Thinktank und Forschungszentrum angelegt. Es bietet den 8-tägigen Kurs „Certified Blockchain Expert – Shaping the Future with High Level Expertise“ an. Das Zertifikat verspricht fundierte und praxisnahe Einsichten in Hyperledger, Ethereum & Co. Zielgruppe sind neben IT-Leitern und Business-Experten alle, die mehr über DLT erfahren möchten – und dafür 6.950 Euro berappen wollen.

Mittweida: Master of DLT

Im öffentlichen Sektor ging die Hochschule Mittweida indes einen Schritt weiter und widmete der Technologie mit dem Masterstudiengang „Blockchain & Distributed Ledger Technologies (DLT)“ einen eigenen Abschluss. Der brandneue Studiengang beinhaltet dabei zwei alternative Schwerpunkte („Qualifizierungsrichtlinien“): Die technische Anwendung der DLT einerseits sowie ihre nicht-technischen Aspekte andererseits. Die technische Spezialisierung umfasst unter anderem die Themen Internet der Dinge, Supply Chain Management und Spieltheorie. IT-Recht, Risiko-Management und E-Unternehmertum gehören indes zum Seminarangebot der nicht-technischen Qualifizierungsrichtline. Der Masterstudiengang Blockchain & Distributed Ledger Technologies (DLT) der HSMW ist Teil des Plans, Mittweida zu einer „Schaufensterregion“ für die Distributed-Ledger-Technologien zu machen – dem „Crypto Valley“ im schweizerischen Zug nicht unähnlich.

Hochschule Luzern: Rückgrat des Crypto Valley

An dessen Entstehung hatte wiederum die Hochschule Luzern entscheidenden Anteil. Zudem ist die Hochschule Organisatorin der Crypto Valley Conference. Die Hochschule bietet zwar keinen DLT-spezifischen Bachelor- oder Masterstudiengang, dafür aber entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten ist der Erweb des „CAS [Certificate of Advanced Studies] Blockchain: Disruption durch verteilte Datenbanken“. In 120 Lektionen erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die technischen ökonomischen und juristischen Aspekte der DLT. Der Kurs zielt auf Führungspersonal und Fachverantwortliche auf IT- und Businessebene ab und schlägt mit 5.400 Schweizer Franken zu Buche.

Krypto-Master in Nikosia

Während das Angebot an Zertifikatskursen wächst, sind reine DLT-Studiengänge wie der Blockchain-Master der HSMW nach wie vor rar gesät. Das gilt nicht nur für den deutschsprachigen Raum, sondern für ganz Europa. Eine Ausnahme bildet dabei die Universität von Nikosia. Diese bietet einen Master of Science in Digitalen Währungen an – die Zyprioten sind damit weltweit die ersten. Überdies bietet die Uni eine kostenlose Einführung in Kryptowährungen an. Der Online-Kurs umfasst zwölf Lektionen, die von keinem Geringeren als Andreas Antonopoulos gehalten werden.

In eigener Sache

Bis die DLT großflächigen Einzug in das Kursangebot der Hochschulen gehalten hat, sind Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften vornehmlich auf talentierte DLT-Autodidakten angewiesen – zum Beispiel per Annonce in der szenenahen Jobbörse von BTC-ECHO.

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