Ansturm auf ETH 2.0 Ansturm auf Ethereum 2.0: ETH-Community ist euphorisiert

Leon Waidmann

von Leon Waidmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Leon Waidmann

Leon Waidmann studiert Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz. Seit 2016 ist Leon begeistert von Kryptowährungen sowie der Blockchain-Technologie und befasst sich vor allem mit den politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Ethereum (ETH) 2.0 Phase Null ist gestartet. Mit dem Upgrade beginnt ein neues Kapital für das ambitionierte Blockchain-Projekt – die Krypto-Community ist euphorisiert und alle wollen mitmachen.

Das größte Upgrade der Ethereum-Geschichte verlief wie geplant. Nach jahrelanger Arbeit hat der Genesis-Block der ETH 2.0 Beacon Chain endlich das Licht der Welt erblickt. Das Update verlief bis jetzt ohne Probleme und die Beteiligung ist enorm.


Die größte Änderung bei Ethereum 2.0 ist die Einführung des Proof-of-Stake (Pos)-Mechanismus. PoS zielt darauf ab, eine energieeffizientere Methode zur Sicherung des Blockchain-Netzwerks zu bieten. Validatoren zahlen dabei ETH in einen Staking Contract und erhalten für ihre Dienste einen Staking Reward in Form von ETH.

Ethereum 2.0 ein Segen für Decentralized Finance?

Der Start der Becon Chain ist von Vitalik Buterin auf Twitter gefeiert worden. Der Erfinder des BlockchainProjekts gratulierte allen Beteiligten und blickt optimistisch auf die Zukunft von ETH 2.0. Durch die Beacon Chain soll die insgesamte Zahl der möglichen Transaktionen auf das nächste Level gebracht werden.

Vor allem im Jahr 2020 haben viele Entwickler im Decentralized-Finance (DeFi)-Bereich gesehen, was es heißt, auf Ethereum dezentrale Applikationen (dApps) zu entwickeln. Insbesondere diese Entwickler hoffen, dass endlich eine Lösung für das Problem mit den relativ Hohen Transaktionsgebühren gefunden wird.

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ETH 2.0 ist da und alle wollen mitmachen

Die Vorfreude auf das große Upgrade hat sich während des gesamten Jahr 2020 aufgebaut und spiegelt sich im Ethereum-Kurs wider. Zu Beginn des Jahres lag dieser noch bei 130 US-Dollar und aktuell kratzt der Kurs an der 600 US-Dollar-Marke.

Für ETH 2.0 haben sich weltweit zehntausende ETH-Besitzer mit 32 Ethereum eingedeckt, da diese für das Staking nötig sind. Aber auch die Großen wollen mitmachen und Coinbase, hat bereits verkündet, dass es ETH Staking unterstützen will. Dadurch ist es möglich auch ohne den Besitz von 32 ETH beim Staking mitzumachen. Im Gegenzug muss man aber der KryptoBörse vertrauen.

Außerdem will auch Binance einen Staking-Service anbieten. Die Ankündigung erfolgte einen Tag, nachdem Coinbase seine Pläne bekanntgegeben hat. Darüber hinaus soll nicht nur ein Staking-Service möglich sein, sondern auch das Trading zwischen dem ursprünglichen ETH-Token und dem Ethereum 2.0-Token. Zudem will Binance zwischen dem 2. und 16. Dezember ein doppeltes Belohnungsprogramm für alle Staker anbieten, die umfassende Know-Your-Customer (KYC)-Verifizierungen abgeschlossen haben.

Es gibt aber dezentrale Staking-Alternativen. Das Projekt Rocket Pool ermöglicht es beispielsweise, mit weniger als 32 Ethereum beim Staking zu partizipieren. Dabei müssen Investoren nicht einer zentralen Partei vertrauen, sondern das Ganze funktioniert über Smart Contracts, die die Gelder der Anleger verwalten und zum Staken verwenden.

Noch ist es unklar wem die Investoren zukünftig ihre Geldern anvertrauen werden oder ob sie ihre Ethereum lieber selbst in die Hand nehmen, um am Staking teilzunehmen.


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