Altcoin-Marktanalyse KW29 – Stellar-Anstieg dank Coinbase-Pump

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Die gesamte Marktkapitalisierung ist auf 256 Milliarden US-Dollar gefallen. Fast alle Kryptowährungen in den Top 10 mussten Kursverluste verzeichnen. Einzige Ausnahme ist Stellar, dessen Kurs infolge eines Coinbase-Announcements ordentlich ansteigen konnte. 

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Dargestellt ist die Kursentwicklung der zehn Kryptowährungen mit der höchsten Marktkapitalisierung, welche in Milliarden US-Dollar angegeben ist. 

Ist bei den Bullen oder bei den Kryptomärkten Sommerpause? Jedenfalls sind alle Kryptowährungen in den Top 10 bis auf Stellar gefallen. Größtenteils handelte es sich dabei um geringere Konsolidierungen, die zu einem durchschnittlichen Kursverlust von fünf Prozent führten. Zum Ende der Woche hin konnten sich die Kurse wieder leicht erholen und in vielen Fällen sogar über den exponentiellen gleitenden Mittelwert EMA50 steigen.

Die Marktkapitalisierung musste entsprechend in der letzten Woche von 273 Milliarden US-Dollar auf 256 Milliarden US-Dollar fallen.

Wie erwähnt hat sich in den letzten Tagen die Marktlage erholt, wodurch die Prognosen neutral oder eher bullish sind. Wagemutige können mit knapp gesetztem Stop Loss entsprechend eine Long Position wagen, alle anderen warten ab, bis der Kurs über die Resistance steigt oder unter den Support fällt.

Beste Kursentwicklung: Stellar (XLM)

Trotz aller Kritik zahlen sich Announcements immer noch aus. So scheint es zu genügen, dass Coinbase über ein Listing nachdenkt, um den Kurs dieser Währungen zu beeinflussen. Der Stellar-Kurs konnte jedenfalls seit diesem Announcement um über 20 Prozent steigen. Aktuell bildet sich jedoch ein leichtes Plateau. Das Volumen ist für den Moment höher als vor dem Pump, als es quasi nicht vorhanden war.

Der MACD ist positiv und steigt noch. Die MACD-Linie (blau) bildet jedoch schon ein Plateau. Der RSI liegt bei überkauften 75. Insgesamt ergibt sich deshalb ein neutrales Bild. Entsprechend ist „Abwarten“ angesagt. Für das Eröffnen einer Long oder Short Position sollte man also das Verhalten an Support und Resistance abwarten. Für eine Long Position würde ein Steigen über die Resistance bei 0,23 US-Dollar (0,20 Euro), die durch das Plateau von Mitte Juni beschrieben wird, sprechen. Sollte der Kurs unter den durch das Plateau von Anfang Juli beschriebenen Support bei 0,21 US-Dollar (0,18 Euro) fallen, wäre das ein gutes Signal für eine Short Position.

Schlechteste Kursentwicklung: EOS

EOS ist weiterhin durch die Startschwierigkeiten gehemmt. Zwar konnte jüngst gezeigt werden, dass diese Kryptowährung tatsächlich mit satten 1.200 Transaktionen pro Sekunde aufwarten kann – was auch zu einem Steigen über den exponentiellen gleitenden Mittelwert EMA50 führte. Im Vergleich liegt der EOS-Kurs jedoch immer noch deutlich unter den Werten der letzten Woche.

Der ins Positive steigende MACD und der bei 67 liegende RSI ergeben insgesamt ein eher bullishes Bild. Mutige können eine Long Position mit knapp gesetztem Stop Loss auf Höhe des EMA50 bei aktuell 7,42 US-Dollar (6,34 Euro) ausprobieren. Das erste Target würde bei der Resistance auf der Höhe des EMA100, aktuell bei 7,86 US-Dollar (6,71 Euro) liegen. Fällt der Kurs unter den Stop Loss, ist abzuwarten, ob der Kurs unter den Support bei 6,93 US-Dollar (5,92 Euro) fällt. Tut er dies, kann man über eine Short Position nachdenken.

Stabilität der Top 10

Der Anstieg von Stellar hat zwar für einen großen Abstand zwischen Stellar und Cardano gesorgt, jedoch müsste Stellar immer noch zehn Prozent Kursgewinne verbuchen können, um über Litecoin zu steigen. Ansonsten ist lediglich der Abstand zwischen IOTA und Tether mit zehn Prozent relativ gering. Damit Tether über IOTA steigt, ist entweder eine entsprechende Supply-Vergrößerung von Tether oder ein Kursfall von IOTA notwendig.

Gewinner und Verlierer im Kurssturz

Durchschnittlich sind alle Kryptowährungen um zehn Prozent gefallen. Somit haben im Schnitt alle Kryptowährungen deutlich schlechter als Bitcoin performt. Für die Top 100 sieht die Situation ähnlich aus: Diese sind durchschnittlich um acht Prozent gefallen.

Innerhalb der Top 100 konnten nur 15 Kryptowährungen positive Kursentwicklungen vorweisen. Dabei fallen vor allem TenX und MOAC auf, die Kursgewinne von ungefähr 40 Prozent vorweisen konnten. Im Fall von TenX wird die Banklizenz sicherlich noch eine Rolle spielen. Es hat sich also entsprechend dem bullishen Szenario der TenX-Kursanalyse der letzten Woche entwickelt.  Neben MOAC sind noch BAT und 0x erwähnenswert, die von demselben Coinbase-Announcement wie auch Stellar profitieren. Verlierer der Woche ist Bitcoin Diamond. Diese Bitcoin-Hard-Fork musste einen Kursverlust von über 30 Prozent verkraften.

Insgesamt weisen 65 Prozent der Kryptowährungen innerhalb der Top 100 eine schlechtere Performance als Bitcoin auf. Der Marktanteil von Bitcoin stieg entsprechend bei 43 Prozent an.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

BTC-ECHO

Tabellendaten auf Basis von coinmarketcap.com

Chartbilder auf Basis der Daten von bitfinex.com

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