Metaverse-Coins verzeichnen zurzeit satte Kursgewinne. Dabei wurden die Projekte am Krypto-Markt schon abgeschrieben. Was steckt dahinter?
Metaverse-Coins verzeichnen zurzeit satte Kursgewinne. Dabei wurden die Projekte am Krypto-Markt schon abgeschrieben. Was steckt dahinter?
Der einstige Hype rund ums Metaverse ist tot. Doch wie geht es den einstigen Vorzeigeprojekten Decentraland und The Sandbox eigentlich heute?
Von den einstigen Gewinnern des 2021 Bull Runs zu Milliardenverlusten bei Big Tech – Deshalb sind Metaverse-Projekte aus der Mode gekommen.

Das Ende der Pandemie hat den Metaverse-Hype begraben. Virtuelle Welten wie Decentraland und The Sandbox locken kaum mehr Nutzer.

Nach Robinhood beugt sich nun auch eToro dem regulatorischen Druck durch die SEC. Der Broker stoppt den US-Handel für mehrere Kryptowährungen.
Das Metaverse könnte in Zukunft zu einer ernsthaften Alternative zum Online-Shopping oder der Fußgängerzone werden.
Der Kurs des Metaverse-Projekts Decentraland (MANA) zeigt sich aktuell von seiner bullishen Seite und legt im Tagesvergleich um 4 Prozent zu.
Eine bemerkenswerte Kurserholung des Metaverse-Projekts Decentraland (MANA) lässt Anleger feiern. Welche Kursziele nun im Fokus stehen, liest du in dieser Kursanalyse.
Rund 33 Prozent der Befragten gaben im Rahmen einer Studie an, im Metaverse auf Partnersuche zu gehen. Ob das klappt, ist fragwürdig.
Nach gescheiterten Ideen, schlechter Umsetzung und wenig Adaption stehen Blockchain Games vor dem Ende. Muss sich die Branche neu erfinden?
Decentraland eröffnet eine Dating-Plattform. Unser Autor wagt den Feldversuch. Schlimmer als Tinder kann es ja nicht werden, oder?
Nutzerzahlen und Marktwert scheinen bei Decentraland in keinem Verhältnis zu stehen: Gerade mal 23 Avatare tummeln sich in dem milliardenschweren Metaverse.
Dating.com stößt als erste Partnerbörse ins Metaverse vor. Ab dem 23. September ist der Tinder-Konkurrent in Decentraland zugänglich.

Mit seinem Unternehmen FOR REAL fokussiert er sich auf Metaverse-Technologien. Was hat es mit dem Hype auf sich und wie definiert er das Metaverse: 3 Fragen an Simon Graff.
Über einen Wettbewerb der Restaurantkette Taco Bell kann ein glückliches US-Pärchen bald im Metaverse Las Vegas von Decentraland heiraten.
Am heutigen Handelstag lässt der gesamte Kryptomarkt ordentlich Federn. Die schwächsten Altcoins des Tages: HNT, SHIB und MANA.
Der Kurs von The Sandbox (SAND) legt nach Gerüchten über eine Übernahme durch META um mehr als 20 Prozentpunkte im Wert zu.
Obwohl sich das Metaverse noch in der Entwicklung befindet, konkurrieren die großen Tech-Unternehmen und Krypto-Plattformen bereits um Marktanteile in der digitalen Ökonomie. Ob in der Virtualität eine große Umverteilung stattfindet oder die Plattformmonopole der Big-Techs letztlich als Gewinner dastehen, hängt aber von den Usern ab.
Decentraland geht auf eine Initiative der argentinischen Entwickler Ari Meilich und Esteban Ordano zurück, die bereits 2015 mit einem frühen Proof-of-Concept begannen. Im August 2017 führte das Projekt einen ICO durch und nahm dabei rund 24 Millionen US-Dollar ein. Das angestrebte Produkt war eine nutzergesteuerte, dezentrale virtuelle Welt, in der digitale Grundstücke (LAND) als nicht-fungible Token auf der Ethereum-Blockchain existieren und von Nutzern eigenständig bebaut und gehandelt werden können. Nach einer langen Entwicklungsphase öffnete Decentraland im Februar 2020 seinen öffentlichen Zugang. Im selben Jahr wurde die Kontrolle über das Protokoll und das Community-Vermögen an eine DAO übergeben, womit die operative Steuerung formal von den Gründern auf die Tokeninhaber überging.
Decentraland besteht aus einer fest begrenzten Anzahl virtueller Grundstücke: 90.601 LAND-Parzellen, jeweils als nicht-fungibles Token (NFT) auf der Ethereum-Blockchain registriert. Jede Parzelle hat eindeutige Koordinaten (x, y) in der virtuellen Welt. LAND-Besitzer können ihre Parzellen eigenständig bebauen, vermieten oder veräußern. Der zweite zentrale Vermögenswert ist MANA, ein ERC-20-Token, der als Zahlungsmittel für LAND-Käufe, Wearables und andere digitale Güter innerhalb der Plattform dient. MANA kann außerdem für die Teilnahme an der DAO-Governance eingesetzt werden. Die Gesamtzahl der LAND-Parzellen ist derzeit auf 90.601 begrenzt, was das Angebot an virtuellen Grundstücken einschränkt.
Mit dem Übergang zur DAO im Jahr 2020 übergab die Decentraland Foundation die Kontrolle über das Community-Schatzamt und protokollrelevante Entscheidungen an die Tokeninhaber. Abstimmungen erfolgen über das Governance-Portal: MANA-Inhaber wandeln ihre Token in Stimmgewicht um und können damit über Richtlinien, Inhaltsmoderation, Protokolländerungen und den Einsatz des Community-Schatzamts abstimmen. Auch LAND- und NAMES-Inhaber (registrierte Nutzernamen in Decentraland) erhalten Stimmgewicht. Die Decentraland Foundation übernimmt weiterhin operative Aufgaben und Kernentwicklung, hat aber kein Alleinentscheidungsrecht. Kritiker merken an, dass die tatsächliche Stimmbeteiligung in der DAO bislang überschaubar geblieben ist.
Decentraland hat keine eigene Blockchain: Die Plattform nutzt Ethereum für die Registrierung von LAND und MANA als On-Chain-Vermögenswerte. Für Transaktionen innerhalb der virtuellen Welt, darunter kleinere Zahlungen und Wearable-Käufe, wird das Polygon-Netzwerk als Layer-2-Lösung eingesetzt, um Transaktionsgebühren zu senken. Ethereum ist damit die Sicherheitsbasis für alle LAND- und MANA-Transaktionen. Decentraland selbst betreibt keinen eigenen Konsensmechanismus. Inhalte innerhalb der virtuellen Welt werden über dezentrale Speicherlösungen bereitgestellt und können über einen Standard-Webbrowser ohne spezielle Software abgerufen werden.
Decentraland gilt als eines der frühesten und bekanntesten Projekte im Bereich dezentraler virtueller Welten. Der Begriff “Metaverse” wurde durch Decentraland und ähnliche Projekte in der Krypto-Community populär, bevor er durch Meta (ehemals Facebook) in den Mainstream gelangte. Marken, Konzerthäuser und Medienunternehmen haben LAND in Decentraland erworben, um digitale Präsenz aufzubauen. Kritisch betrachtet werden die vergleichsweise niedrigen aktiven Nutzerzahlen, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Decentraland versteht sich als offene und nutzergesteuerte Alternative zu proprietären Metaverse-Plattformen und setzt auf Community-Kontrolle als wesentliches Unterscheidungsmerkmal.