Cryptojacking: Wie Schadsoftware fremde Rechner für das Krypto-Mining kapert

Die Anzahl bösartiger Mining-Infektionen, dem sogenannten Cryptojacking, ist 2018 um sage und schreibe 83 Prozent angestiegen. Bei Angriffen dieser Art missbrauchen die Miner CPU-Power fremder Rechner für das eigene Krypto-Mining. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres registrierte Kaspersky Labs insgesamt fünf Millionen Attacken.

Clipboard Hijacker: Schadsoftware leert Bitcoin-Wallets

Eine recht neuartige Schadsoftware namens Clipboard Hijacker hat es bei Windows-Computern auf die Manipulation der Zwischenablage abgesehen. Sobald der Nutzer eine dem System bekannte Bitcoin-Adresse in der Zwischenablage speichert, wird die Adresse automatisch verändert. Die Kryptowährung landet dann in der Wallet der Cyberkriminellen statt auf dem gewünschten Account. Diese neue Variante ist Teil des kürzlich aufgetauchten „All-Radio 4.27 Portable“ Schadsoftware-Pakets. Es überwacht automatisch rund 2,3 Millionen Bitcoin-Adressen.

Weiterhin Schadsoftware in vielen Krypto-Apps

Laut einer aktuellen Studie der Sicherheitsforscher von RiskIQ werden mithilfe von 20 offiziellen App Stores noch immer über 660 Apps zum Download angeboten, die eine gefährliche Schadsoftware beinhalten. Die Cyberkriminellen haben es neben den Wallets der Smartphone-Besitzer auf deren persönliche Daten abgesehen. Leider kontrollieren bis dato die wenigsten Betreiber von App Stores die dort angebotene Software auf jegliche Hintertüren.

Check Point: Krypto-Miner sind Schadsoftware

Check Point Software Technologies LTD, ein führender Dienstleister für Cyber-Sicherheit, hat in einem neuesten Bericht festgestellt, dass Krypto-Mining eine Gefahr für Nutzer darstellt. Demnach sei der JavaScript Miner CoinHive die weltweit am sechstmeisten genutzte Malware.

Bitcoin Mining in Millionenhöhe: Chinesische Betrüger kapern Internet-Cafés

Dass Verbote erfinderisch machen, beweist der jüngste Fall eines chinesischen Betrügernetzwerks: Um das landesweite Bitcoin-Mining-Verbot zu umgehen, soll ein in der Provinz Henan beheimatetes Unternehmen die Rechner tausender Internet-Cafés mit Trojaner-Software gekapert und dann für Krypto-Mining genutzt haben. Dank der Hilfe zahlreicher Komplizen sollen so Millionengewinne in die Taschen der Drahtzieher gewandert sein.   

Mysteriöser Monero Miner „Norman“ gibt Rätsel auf

Das US-amerikanische Cybersecurity-Unternehmen Varonis hat einen cleveren Monero Malware Miner entdeckt. „Norman“ ist besonders gut darin, sich unsichtbar zu machen – und belegt einmal mehr, dass Monero (XMR) seinem Namen als Privacy Coin alle Ehre macht.

Nach Commerzbank-Panne: So düster ist es um die IT-Sicherheit unserer Banken bestellt

Diese Woche schaffte es die Commerzbank in die Schlagzeilen. Eine IT-Panne, dessen genauen Gründe noch ungeklärt sind, sorgte dafür, dass am Montag tausende von Zahlungsaufträgen nicht ausgeführt werden konnten. Alle Kunden mit der Ziffer vier an achter Stelle im IBAN-Code waren betroffen. So ärgerlich dieser Vorfall ist, offenbart es ein viel größeres Problem: die IT-Infrastruktur der Banken ist nicht mehr zeitgemäß. Warum das Problem größer als von vielen angenommen ist und wie die Blockchain-Technologie zu einer Lösung beitragen kann.

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