Regulierungs-ECHOStatt Bitcoin-Verbot: Russlands Wirtschaftsministerium fordert Augenmaß

Fragt man Gesetzgeber weltweit, was sie mit Bitcoin und Co. verbinden, wird immer noch ein großer Teil antworten: Kriminalität. Illegale Machenschaften scheinen dabei weiterhin ein wichtiger Antrieb für Verbote und Vorschriften. Dies zeigen auch die Geschehnisse der vergangenen Woche. Indes treibt die andauernde Corona-Krise die staatliche Blockchain-Adaption voran. Das Regulierungs-ECHO.

Russland will Bitcoin & Co. konfiszierbar machen

Russische Gesetzesmacher wollen Krypto-Anlagen in Zukunft genauso konfiszierbar machen wie traditionelle Kapitalgüter. Bis zum 31. Dezember 2021 will das Innenministerium gemeinsam mit zahlreichen staatlichen Partnerbehörden einen entsprechenden Gesetzesentwurf ausarbeiten. Vorher steht aber noch die Entscheidung über den rechtlichen Status von Bitcoin & Co. im größten Land der Welt an.

Russland: Aus für den Krypto-Rubel?

Die Chefin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina, äußerte sich erneut zur angedachten nationalen Kryptowährung. Die Nachforschungen der Autoritäten erlauben kein eindeutiges Urteil darüber. Der Krypto-Rubel scheint jedoch unwahrscheinlicher geworden zu sein. Russland als Beispiel von wankelmütigen Krypto-Coinern.

Mt.Gox: Gläubiger der Bitcoin-Börse erhalten Angebot aus Russland

Für Gläubiger der gehackten und insolventen Bitcoin-Börse Mt.Gox hat sich eine weitere Möglichkeit aufgetan, einen Teil ihrer Gelder zurückzuerhalten. Eine russische Anwaltsfirma hat ihnen ein entsprechendes Angebot unterbreitet – die Geschädigten bleiben jedoch misstrauisch.

Szene
26. September 2019

Russland: Staatsduma entscheidet über Krypto-Gesetze

Die russische Staatsduma entscheidet in Kürze über die Zulassung von digitalen Wertpapieren. Im Falle einer erfolgreichen Verabschiedung könnten gleich zwei entsprechende Gesetze innerhalb der nächsten zwei Wochen verabschiedet werden. Bei der zweiten Lesung im nationalen Parlament Russlands entscheidet sich also die unmittelbare Zukunft von ICOs und anderen Krypto-Finanzprodukten im Land. Eines steht jedoch bereits fest: Facebooks Libra-Währung erhält keine Legalisierung.

Sberbank: Russlands größte Bank stellt Krypto-Pläne ein

Die russische Sberbank stellt ihre Pläne für Krypto-Projekte ein. Als Grund nennt das größte Finanzinstitut des Landes mangelnde Unterstützung der Zentralbank. Da diese keine gesetzlichen Regulierungen für den Handel mit Kryptowährungen auf den Weg bringt, sieht sich die Sberbank zur Beendigung ihrer Krypto-Pläne gezwungen. Diese umfassten ursprünglich unter anderem Konten in digitalen Währungen.

Globales Blockchain-Netzwerk für Finanzinstitute: Russlands NSD launcht D3ledger

Russlands National Settlement Depository (NSD) steht kurz davor, ein lange angekündigtes Blockchain-Projekt einzuführen. Artem Duvanov, Innovationschef und Direktor bei NSD, sagte Coindesk gegenüber, er habe die Schweiz als Gerichtsstand für D3 Ledger gewählt, wegen ihres günstigen regulatorischen Umfelds und ihres Marktpotenzials für digitale Vermögenswerte.

Russland testet Bitcoin & Co. in vier Regulatory Sandboxes

Das russische Ministerium für Wirtschaftsentwicklung beginnt mit der Erprobung von Kryptowährungen in vier ausgewählten Regionen. Die Regulatory Sandboxes, zu denen auch Moskau gehört, erhalten die Erlaubnis, Produkte mit Blockchain, KI und Robotertechnologie zu testen. Unterdessen verabschiedete auch Nachbarstaat Finnland erste Regulierungsmaßnahmen für den Handel mit Kryptowährungen.

Russland: Gazprom setzt zukünftig auf Blockchain

Auch in Russland gewinnt die Blockchain-Technologie zunehmend an Akzeptanz. Der russische Erdgasförderer Gazprom hat jetzt einen Plattform-Prototypen auf Blockchain-Basis entwickelt. Ziel ist es, eine automatisierte Abwicklung von Verträgen zu ermöglichen.

Aus Angst vor US-Justiz? Milliardenschwerer Bitcoin-Betrüger will Auslieferung nach Russland

Alexander Vinnik, der inhaftierte Betreiber der ehemaligen Krypto-Handelsplattform BTC-e, möchte nach Russland verlegt werden. Der Russe, dem Geldwäsche in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar vorgeworfen wird, hat jetzt bei einem griechischen Gericht Berufung eingelegt, um die Verlegung in sein Heimatland zu erwirken. Möglicherweise aus Furcht vor dem langen Arm der US-Justiz?

Russland: Finanzüberwachungsbehörde Rosfinmonitoring will Krypto-Wallets durchleuchten

Wie BBC berichtet, gab der Föderale Dienst für Finanzmonitoring Russlands (Rosfinmonitoring) bei verschiedenen Unternehmen ein Softwarepaket zur tiefgreifenden Analyse von Krypto-Wallets in Auftrag. Die Software soll spätestens ab Ende dieses Jahres einsatzbereit sein. Sie soll es ermöglichen, auf Knopfdruck die Verbindungen zwischen einzelnen Verdächtigen aufzudecken. Primär will man damit Delikte im Bereich Finanzbetrug und Terrorismus aufdecken.

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