Streit in der Bitcoin-Foundation: Zwei Vorstandsmitglieder verlassen die Organisation

Mark Preuss

von Mark Preuss

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Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Nach einer Meinungsverschiedenheit unter den Mitgliedern der Bitcoin-Foundation über die Zukunft der Organisation, haben die beiden Vorstandsmitglieder Jim Harper und Olivier Jenssens ihren Dienst bei der Interessengruppe quittiert.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

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In einem Statement bestätigte der Bitcoin-Foundation Vizepräsident und BTCC CEo Bobby Lee bereits den Austritt von Jim Harper nach der Abstimmung. Jim Harper selbst sieht den Austritt als “nicht verbittert”.


Umstrittener war die Abstimmung zur Entlassung des lang umstrittenen Oliver Janssens, die von Lee initiiert wurde. Unterstützt wurde er dabei vom Chairman Brock Pierce und den beiden verbleibenden Vorstandsmitgliedern Elizabeth McCauley und Meyer “Micky” Malka.

In einer Stellungnahme teilte Janssens mit er hätte den weiteren Bestand der Organisation unterstützt, wenn sie einen Fahrplan für die Zukunft hätte vorweisen können und sich die Einwände von Harper zu Herzen genommen hätte.

“Sie wollten dass wir alle Geld eintreiben um dann einen Plan aufzustellen. I sagte ich fühle mich besser ,wenn wir erst einen Plan haben und dann damit beginnen die nötigen Ressourcen einzutreiben.”

Die Entlassungen der Vorstandsmitglieder folgte nur kurz nach Veröffentlichung eines Berichts über die finanzielle Lage der Organisation. Am 20. Oktober teilte die Bitcoin-Foundation mit sie habe nur noch ausreichend finanzielle Mittel bis zum März 2016 und die letzten Konferenzen nur sehr wenig Geld abgeworfen haben.

Aus dem Protokoll der Sitzung im Oktober geht hervor, dass der Vorstand das Fundraising fortsetzen will und das die Mitglieder dazu angehalten sind, sich beim Einsammeln von Geldern aus der Community zu beteiligen.

Der Bitcoin Foundation Direktor Bruce Fenton lobte die beiden verabschiedeten Mitglieder, sagte aber auch gleichzeitig in einem Interview mit CoinDesk, dass die Organisation jetzt besser aufgestellt sei:

“Es ist wichtig dass der Vorstand die gleichen Interessen vertritt und das gleiche Ziel verfolgt. Mit der jetzigen Entscheidung können wir unsere starke Position zukünftig hoffentlich besser ausbauen.”

Pierce sagte er unterstütze Lees Vorstellung “von ganzem Herzen”. Auch Malka und McCauley kündigten ihre Unterstützung der öffentlichen Erklärung zu Finanzierung der Organisation an.

BTC-Echo
Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk
Image Source: Fotolia


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