Bitcoin ETF Wird die Mammutaufgabe jemals gelingen?

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: Shutterstock

Das Krypto-Unternehmen Wilshire Phoenix plant bereits seit Längerem, einen Bitcoin Exchange Traded Funds (ETF) herauszugeben. Doch die US-Börsenaufsicht hält bislang nichts von der Idee.

Die Zulassung eines Bitcoin ETF, so wird in Krypto-Kreisen mitunter gemunkelt, könnte der Kryptowährung einen gehörigen Schub geben. Die Hoffnung dahinter: Eine Genehmigung des Tradingvehikels durch die US-Börsenaufsicht würde für Bitcoin den Ritterschlag durch die US-Börsenaufsicht bedeuten. Doch die Securities and Exchange Comission (SEC) will sich darauf nicht einlassen.

SEC lehnt Bitcoin-ETF-Antrag ab

Laut einem Dokument, das die US-Börsenaufsicht am 26. Februar veröffentlicht hat, lehnt sie den aktuellen Antrag durch Wilshire Phoenix ab. In der Begründung heißt es, dass es der New Yorker Börse NYSE Arca bisher nicht gelungen sei, die Bedenken der SEC auszuräumen. Diese rühren hauptsächlich daher, dass sie den Krypto-Markt im Verdacht haben, nicht vor Manipulationen sicher zu sein.

Hester Peirce bemängelt Vorgehen der US-Börsenaufsicht

SEC-Kommissarin Hester M. Peirce veröffentlichte umgehend ein Statement zur jüngsten Ablehnung. Darin erklärte sie, dass sie davon ausgehe, dass die US-Börsenaufsicht kein Interesse daran hege, ein Produkt zu bewilligen, dass Anlegern den Zugang zu Bitcoin öffne. Kein Produkt, so Peirce weiter, könne den „ständig wechselnden Standards“ der Behörde gerecht werden. Ferner befürchte sie, dass die SEC durch eine solche Ablehnung den technologischen Fortschritt ausbremse. Es fehle an eindeutigen Vorgaben durch die SEC, an denen sich Antragsteller orientieren können.

Der Ansatz der [SEC] zu diesen Bitcoin-Börsenprodukten ist frustrierend, weil er eine engstirnige Hartnäckigkeit gegenüber der Innovation erkennen lässt. Die Ironie besteht darin, dass die [SEC] mit diesem Ansatz in das grenzenlose, gefährliche Gebiet [einer Regulierung] vordringt, für das sie schlecht gewappnet ist.

Manipulationsverdacht bei Bitcoin-Kurs nicht gänzlich ausgeräumt


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Dennoch: Der Manipulationsverdacht im Krypto-Markt ist nicht unbegründet. Schließlich steht die Bitcoin-Börse BitFinex gemeinsam mit Stable-Coin-Herausgeberin Tether Limited nach wie vor im Verdacht, den Bitcoin-Kurs maßgeblich manipuliert zu haben. Als der Krypto-Markt Ende 2017 seinen letzten großen Bull Run erlebt hatte, sollen die beiden Unternehmen unter anderem durch den unkontrollierten Druck von Tether-Einheiten den Bitcoin-Kurs künstlich in die Höhe getrieben haben.

Antragsteller für einen Bitcoin ETF stehen künftig also vor einer schweren Aufgabe. So müssen sie die Verdachtsmomente auf Kursmanipulation ausräumen. Zudem gilt es, die nach Peirce innovationskritische SEC vom Krypto-Markt zu überzeugen.

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