Winklevoss-Twins: BTC-Milliardäre

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Die beiden Zwillinge Cameron und Tyler Winklevoss sind die ersten öffentlich bekannten Menschen, die nur durch das Investieren in Bitcoin eine Milliarde US-Dollar Gewinn gemacht haben. Dabei profitieren die beiden unter anderem spät von der Idee, ein soziales Netzwerk ins Leben zu rufen.

Die Winklevoss-Zwillinge haben es geschafft: Mit der Kursexplosion des Bitcoin im vergangenen Monat, in dem ein Allzeithoch das nächste jagte und der Bitcoin in der letzten Woche schließlich die Marke von 10.000 US-Dollar knackte, stieg auch das Portfolio der beiden stetig an und steht inzwischen schon bei deutlich über einer stolzen Milliarde US-Dollar.

Ihre Bitcoin-Milliarde verdanken die beiden Brüder nicht zuletzt ihrem Mitwirken bei der Entwicklung des sozialen Netzwerks Facebook – wenn auch über Umwegen. So war es ein Teil der Abfindung, welcher den vor Gericht unterlegenen Winklevosses den groß angelegten Einstieg in das Krypto-Geschäft überhaupt erst ermöglichte. So hatten die Brüder rund 11 der insgesamt 65 Millionen US-Dollar, welche sie von Mark Zuckerberg als Ergebnis der Verhandlung erhalten hatten, bereits im Jahr 2013 in Bitcoin investiert und damit ein glückliches Händchen bewiesen.

So investierten die Zwillinge in Bitcoin, als die Kryptowährung bei einem Kurswert von etwa 120 US-Dollar stand – ein aus heutiger Sicht lächerlich niedriger Wert. Mit ihrem Investment von 11 Millionen US-Dollar behaupteten die Winklevoss-Brüder damals, beinahe 1 % der gesamten Bitcoin-Zirkulation in ihrem Besitz zu haben. Nach dem rasanten Anstieg der Marktkapitalisierung des Bitcoin auf aktuell 200 Milliarden trifft dieser Prozentsatz zwar wohl nicht mehr zu, bei einem Bitcoin-Kurswert von fast 12.000 US-Dollar ergibt sich bei 11 Millionen investierten US-Dollar zu einem Preis von 120 US-Dollar zumindest jedoch eine volle Milliarde an US-Dollar, die in Bitcoin gehalten werden.

Wer jetzt jedoch glaubt, die Zwillinge wären am Ziel angekommen, der täuscht sich. Der Krypto-Weg der beiden Brüder ist noch lange nicht zu Ende. So scheiterten sie Anfang des Jahres mit dem Versuch, den ersten Exchange Trade Funds (ETF) für den börsennotierten Handel mit Bitcoin ins Leben zu rufen. Erfolgreicher waren sie mit der Gründung der Börse Gemini, auf der tägliche Auktionen für Bitcoin und Ether durchgeführt werden. Und wer weiß, die erste Milliarde könnte die Winklevoss-Twins gar noch hungriger machen.

BTC-ECHO

Über Tobias Schmidt

Tobias SchmidtTobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Studium hat er im Fach Politik und Wirtschaft an der Universität Münster mit dem Bachelor abgeschlossen und war während seines Studiums zudem am Lehrstuhl als studentische Hilfskraft tätig. Darüber hinaus sammelte er berufliche Erfahrungen in der parlamentarischen Arbeit und in der strategischen Kommunikation, bevor er in das journalistische Fach wechselte. Seit 2017 widmet er sich der Blockchain-Technologie, wobei er sich insbesondere auf die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fokussiert.

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