Wie Hongkong von den chinesischen Verboten profitieren will

Quelle: chuyuss via Shutterstock

Wie Hongkong von den chinesischen Verboten profitieren will

Tidebit ist eine Krypto-Börse mit Sitz in Hongkong. Durch die aktuellen Entwicklungen auf dem chinesischen Markt will sich die Börse vermehrt den Investoren auf dem chinesischen Festland öffnen.
Ein chinesisches Wirtschaftszentrum

Ein chinesisches Wirtschaftszentrum

Hongkong ist eine Sonderverwaltungszone der chinesischen Volksrepublik und hat durch seinen besonderen Status seit jeher von wirtschaftlichen Vorzügen profitiert. Diese Vorzüge fallen auch heutzutage nicht weg, denn während die Regulatoren auf dem Festland Börse um Börse schließen, will sich Tidebit ebenjenen Strom einverleiben.

Tidebit gehört zur Tideisun Gruppe und wurde 2015 gegründet. Ursprünglich beschrieb sich Tidebit als Videoplattform für Dokumentationen und Tutorials, doch durch vermehrte Anfragen von Nutzern, wie sich Bitcoin und Ethereum kaufen lassen, entschied sich Terence Tsang, CEO von Tideisun, zur Gründung einer Börse.

Nach den Schließungen in China eröffneten viele neue Nutzer ein Konto bei Tidebit: “Das Verbot hat sie [die chinesischen Investoren] nicht davon abgehalten, weiter Kryptowährungen zu kaufen… in den letzten Wochen haben wir eine Menge neue Nutzer vom chinesischen Festland gehabt, die ein neues Konto auf Tidebit eröffnet haben. Sie wollen immer noch mitmachen. Ich sehe eine große Nachfrage und denke, dass die Nutzer auf Hongkong und Singapur ausweichen werden.”

Expansion

Tidebit bietet verschiedene Zahlungsmittel an und integriert WhatsApp als Schnittstelle für den Kundensupport. Weitere Expansionen für die Zukunft sind bereits geplant. So erklärt Vincent Poon von Tidebit:

“[Tidebit] ist nicht nur eine Handelsplattform, wir haben ein richtiges Blockchain-Ökosystem. Aktuell handeln wir nur mit Bitcoin und Ethereum. Wir planen jedoch für die Zukunft eine Einführung weiterer Derivate. Außerdem wollen wir eine japanische Börsenlizenz bekommen.”


[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Die Schließung chinesischer Börsen führte erneut zu Rekordhöhen bei der lokalen Handelsplattform “Localbitcoins”. In Hongkong kam es zwischen dem 19. August und 2. September zu einem Handelsvolumen von umgerechnet rund 615.000 Euro allein über Localbitcoins.

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Bundesfinanzministerium: Monero (XMR) gefährlicher als Bitcoin (BTC)
Bundesfinanzministerium: Monero (XMR) gefährlicher als Bitcoin (BTC)
Regulierung

Das Bundesfinanzministerium veröffentlichte die „Erste Nationale Risikoanalyse 2018/2019“. Darin untersuchte die Behörde, inwiefern Bitcoin & Co. die Finanzsicherheit gefährden

Brexit naht – Eine Chance für den Bitcoin-Kurs?
Brexit naht – Eine Chance für den Bitcoin-Kurs?
Regulierung

Der Brexit rückt mit jedem Tag näher. Gleichzeitig erholt sich der Bitcoin-Kurs von seinen vergangenen Rückschlägen. Der Widerstandsbereich um die 8.000-US-Dollar-Marke scheint bislang zu halten. Welchen Einfluss kann der Brexit auf den Bitcoin-Kurs und das Blockchain-Ökosystem haben?

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Bitfinex verlangt 880 Millionen US-Dollar von Crypto Capitol
Bitfinex verlangt 880 Millionen US-Dollar von Crypto Capitol
Altcoins

Die Muttergesellschaft der Bitcoin-Börse Bitfinex, iFinex Inc., hat am 18. Oktober eine Vorladung eingereicht, um 880 Millionen US-Dollar an eingefrorenen Geldern zurückzuerhalten. Das Geld soll derzeit bei der Krypto-Börse Crypto Capitol und anderen Unternehmen, deren Konten von Regierungen eingefroren wurden, liegen.

Ghana will Bargeld aus öffentlicher Verwaltung verbannen – Welche Rolle spielt die Blockchain?
Ghana will Bargeld aus öffentlicher Verwaltung verbannen – Welche Rolle spielt die Blockchain?
Regierungen

Im Zuge einer großangelegten Digitaloffensive will Ghana seine öffentliche Verwaltung umbauen. Künftig sollen Bargeldzahlungen dabei aus nahezu sämtlichen Amtsvorgängen verbannt werden. Zudem will die Regierung in Zukunft digitale Ausweispapier einführen. Auf welche technischen Lösungen das westafrikanische Land dabei setzt, ist unklar. Bei der Adaption von Blockchain-Technologien kann Ghana jedoch auf erste Erfahrungen zählen.

Bitcoin trifft Fortnite: „Lightnite“ vereint Lightning mit Battle Royale
Bitcoin trifft Fortnite: „Lightnite“ vereint Lightning mit Battle Royale
Bitcoin

Ein Computerspiel will Bitcoin und Gaming vereinen. Lightnite – so der Name des geplanten Games – verwendet das Bitcoin-Lightning-Netzwerk, um Spielerinteraktionen zu belohnen – oder zu bestrafen. Hinter dem Lightnite steckt das Entwicklerstudio Satoshis Games, das auf seiner gleichnamigen 8-Bit-Gaming-Plattform bereits Erfahrungen bei der Verknüpfung von Bitcoin und Gaming gesammelt hat.

Libra: Facebook plant mehrere Stable Coins
Libra: Facebook plant mehrere Stable Coins
Altcoins

Facebooks ambitioniertes Projekt einer eigenen Kryptowährung hat bislang eine Reihe von Rückschlägen erlitten. Das Unternehmen möchte sich aber von der Politik nicht den Wind aus den Segeln nehmen lassen. Daher plant Facebook nun die Einführung verschiedener Stable Coins. Getreu dem Motto: Wenn es mit einem Coin nicht klappt, dann mit mehreren.

Angesagt

Bitwala im Test: Bitcoin und Bankkonto unter einem Dach
Sponsored

Das Berliner FinTech-Unternehmen Bitwala bietet Tradern eine innovative Kombination aus Bitcoin Wallet, Brokerservice und Bankkonto an. Wir haben die erste Blockchain Banking App „Made in Germany“ unter die Lupe genommen. Fazit: Bitwala lässt die Konkurrenz beim Kauf und Verkauf von Bitcoin in Sachen Geschwindigkeit, Friction Costs und Transparenz deutlich hinter sich.

XRP-Panikmache: Ripple sieht Bots als Urheber
Altcoins

Ripple hat seinen XRP-Marktbericht für das dritte Quartal 2019 veröffentlicht. Darin gibt das Unternehmen einen Überblick über die Entwicklung von XRP-Kurs, -Handelsvolumen und -Verkaufspolitik in den zurückliegenden drei Monaten. Darüber hinaus nimmt sich Ripple dieses Mal auch seine Kritiker zur Brust. Diese werfen dem kalifornischen FinTech-Unternehmen eine bewusste Manipulation des XRP-Kurses vor.

Bundesfinanzministerium: Monero (XMR) gefährlicher als Bitcoin (BTC)
Regulierung

Das Bundesfinanzministerium veröffentlichte die „Erste Nationale Risikoanalyse 2018/2019“. Darin untersuchte die Behörde, inwiefern Bitcoin & Co. die Finanzsicherheit gefährden

Brexit naht – Eine Chance für den Bitcoin-Kurs?
Regulierung

Der Brexit rückt mit jedem Tag näher. Gleichzeitig erholt sich der Bitcoin-Kurs von seinen vergangenen Rückschlägen. Der Widerstandsbereich um die 8.000-US-Dollar-Marke scheint bislang zu halten. Welchen Einfluss kann der Brexit auf den Bitcoin-Kurs und das Blockchain-Ökosystem haben?

×
Anzeige