Western Union steht Bitcoin offen gegenüber

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Western Union
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Als der Western Union Geschäftsführer darauf angesprochen wurde, welche Gefahren er im Bitcoin sehe, der eine weitaus günstigere Variante des Geldtrasfers rund um den Globus darstelle, antwortete Ersek damit, dass wenn der Western Union Service zu teuer wäre, Kunden den Dienst nicht nutzen würden. Er wies darauf hin, dass Western Union bereits die Möglichkeit bietet, Transaktionen in 121 Währungen durchzuführen und das der Bitcoin unter bestimmten Bedingungen eine weitere Währung werden könnte. Er müsste reguliert werden:

häftsführer Hikmet Ersek hat kürzlich bekannt gegeben, dass das Unternehmen einer Integration des Bitcoins offen gegenüber stehe. Einzige Voraussetzung sei dafür eine Regulierung der digitalen Währung. In einem Interview mit Bloomberg TV diskutierte Ersek darüber, wie Western Union mit sicherheitsrelevanten Fragen umgeht und über die Rolle als globaler Arbeitgeber. Die Diskussion über den Bitcoin jedoch, machte das Interview für Bitcoin Enthusiasten und Investoren am interessantesten.

Eine vitale Regulierung


Als der Western Union Geschäftsführer darauf angesprochen wurde, welche Gefahren er im Bitcoin sehe, der eine weitaus günstigere Variante des Geldtrasfers rund um den Globus darstelle, antwortete Ersek damit, dass wenn der Western Union Service zu teuer wäre, Kunden den Dienst nicht nutzen würden. Er wies darauf hin, dass Western Union bereits die Möglichkeit bietet, Transaktionen in 121 Währungen durchzuführen und das der Bitcoin unter bestimmten Bedingungen eine weitere Währung werden könnte. Er müsste reguliert werden:

“Wenn der Bitcoin einst als Währung anerkannt und reguliert wird, warum sollten wir ihn nicht auch nutzen?”

“Wir würden ihn ja integrieren, wenn er als Währung reguliert wäre, aber das ist er noch nicht,” so Ersek und fügte hinzu:

“Das ist das Problem mit dem Bitcoin. Wir sind ein stark regulierter Sektor. Wenn er Bitcoin reguliert ist und die Kunden es wünschen, warum nicht? […] Ich bin mir nicht sicher ob der Bitcoin eine Währung ist. Bitcoin ist ein System. Er wird nicht als Währung genutzt, er ist mehr ein Vermögenswert. Wenn die Banken den Bitcoin ausgeben und ihn regulieren würden, wäre ich mehr als happy.”

Auch wenn es sich vielversprechend anhört, dass Western Union den Bitcoin in das Portfolio mit aufnehmen würde, so besteht weiterhin das Problem, dass der Bitcoin in den meisten Ländern nicht reguliert ist und er noch nirgendwo als echte Währung angesehen wird. Erseks Statement kann die Türen für den Bitcoin, in der Form wie er jetzt wahrgenommen wird, also noch nicht öffnen.

Kritik an digitalen Währungen

Anfang des Jahres bezeichnete Ersek den Bitcoin noch als das erste Welt-Phänomen, was  nur begrenzte Möglichkeiten für die Empfängerseite bietet. Doch genau diese Seite ist der wichtigste Bestandteil des Western Union Business Modells.

Außerdem verdeutlichte Western Union vergangenes Jahr den Standpunkt zu digitalen Währungen. Auf der Consumer Protection & Compliance Konferenz im Dezember 2013 erklärte ein Vertreter des Unternehmens, dass der Bitcoin noch nicht bereit sei für den internationalen Geldtransfer.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Nermin Hajdarbegovic via Coindesk

Image Source: Coindesk

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