Blockchain, Internationale Telekommunikationsanbieter erproben Blockchain-Plattform
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Deutsche Telekom, Telefónica & Co. Internationale Telekommunikationsanbieter erproben Blockchain-Plattform

Mit Xride und dem German Blockchain Ecosystem hat die Telekom bereits ihre Ambitionen für den Einsatz der Distributed-Ledger-Technologie unter Beweis gestellt. Beim jüngsten Blockchain-Vorstoß sind mit Telefónica und Orange auch Teile der Konkurrenz mit an Bord.

Mit der Deutschen Telekom, Telefónica und Orange testen drei führende Telekommunikationsanbieter eine Blockchain-Lösung für die Abwicklung internationaler Roaming-Gebühren. Es handelt sich nach Unternehmensangaben um das erste Blockchain-Netzwerk, das verschiedene Telcos miteinander verbindet. Entwickelt hat die Lösung T-Systems, die Forschungsabteilung der Deutschen Telekom. Auch die Großhandelstochter, Deutsche Telekom Global Carrier, war an dem Design beteiligt. Die Plattform basiert auf der modularen Distributed-Ledger-Umgebung Hyperledger Fabric. Die Telekommunikationsanbieter wollen dabei zunächst die händische Bearbeitung von betreiberübergreifenden Roaming-Gebühren automatisieren.

Erst Rechnungen, dann IoT?

In der Pressemitteilung zu dem Pilotprojekt wird indes auch ein weiteres Anwendungsfeld für die Plattform ins Spiel gebracht: das Internet der Dinge (IoT).

Unsere neue Lösung ist skalierbar; daher können IoT-Geräte und neu aufkommende Geschäftsanforderungen in Zukunft leicht berücksichtigt werden. Streitigkeiten und finanzielle Verluste werden minimiert,

zitiert die Pressemitteilung John Calian, der Leiter von T-Labs.

Diese auf einer Blockchain basierende Lösung ist der Beginn der Automatisierung von Teilen unser Arbeitsabläufe. Sie wird uns in die Lage versetzen, die zusätzliche Komplexität zu bewältigen und gleichzeitig die Gesamteffizienz zu erhöhen,


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schließt sich Rolf Nafziger von Deutsche Telekom Global Carrier an.

Der gemeinsame Vorstoß von Telekom, T-Mobile, Telefónica und Orange illustriert indessen besonders eine Charakteristik der Blockchain-Technologie. Sie ist in der Lage, Misstrauen unter Konkurrenten zu beseitigen. Einzig das Vertrauen in den Code hat Bestand. Und dieser lässt sich objektiv prüfen. Im vorliegenden Fall wohl auch bald öffentlich: Laut der Pressemitteilung planen die Unternehmen derweil, die Codebasis für ihr Blockchain-Projekt offenzulegen.

Deutsche Telekom auf Blockchain-Kurs

Die Deutsche Telekom hat sich bereits Ende 2018 dem Hyperledger-Konsortium angeschlossen. Schon damals gab es Überlegungen, die Distributed-Ledger-Technologie für die betreiberübergreifende Verrechnung von Roaming-Gebühren einzusetzen. 2019 experimentierte T-Labs bereits mit einer Blockchain-Lösung für den E-Mobilitätssektor. Darüber hinaus versucht die Telekom sich darin, Blockchain-Lösungen für Unternehmen zu entwickeln. So soll das German Blockchain Ecosystem (GBE) beispielsweise als Schnittstelle für die Bereiche Produktion, Dienstleistung, Handel und Zahlung dienen. Darüber hinaus soll das GBE in Zusammenarbeit mit Malta Enterprise auch auf der „Blockchain Insel“ zum Einsatz kommen

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