Telekom entwickelt Blockchain-Ökosystem

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Telekom Deutschland kündigt für 2020 eine Blockchain-Plattform namens „German Blockchain Ecosystem“ an. Die Plattform soll als Schnittstelle verschiedene Dienstleistungen für Unternehmen zusammenführen. Allerdings herrscht in der deutschen Wirtschaft noch Skepsis gegenüber Anbietern der Technologie. Mit der Telekom-Plattform könnte sich zukünftig ein reichweitenstarkes Ökosystem etablieren.

Über das Tochterunternehmen T-Systems bietet Telekom Deutschland ihren Geschäftskunden ab 2020 ein „German Blockchain Ecosystem“ (GBE) an. Das gab das Unternehmen in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung bekannt. Danach sei die Telekom das erste europäische Unternehmen mit einem „Blockchain-as-a-Service-Marktplatz“. Das Ökosystem soll es Kunden ermöglichen, unterschiedliche Anwendungen mit Blockchain abzubilden.

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T-Systems entwickelt Informations- und Kommunikationstechnik für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Bei der Entwicklung des German Blockchain Ecosystems arbeitet der Telekom-Konzern in einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsteam mit T-Systems, T-Labs, T-Systems Multimedia Solutions und Detecon zusammen.

Beispiel Lieferkette

Unternehmen sollen über das GBE komplette Lieferketten eines Produkts von der Herstellung bis zur Auslieferung abbilden und verfolgen können. Dadurch werde jeder Schritt der Lieferkette „durchgängig digital sichtbar“. Laut Telekom sollen „Firmen ihre Geschäfte damit schneller, kosteneffizienter und transparenter abwickeln“ können.

Das German Blockchain Ecosystem soll dabei als Schnittstelle der Bereiche Produktion, Dienstleistung, Handel und Zahlung dienen. Somit werde die „Fragmentierung entlang der Wertschöpfungskette deutlich abnehmen“.

Laut Telekom bestehe „die wichtigste Anforderung für jede Blockchain-Anwendung in einer sicheren und verteilten Infrastruktur“. Bisher gebe es diese Infrastruktur noch nicht als Service für Unternehmen. Daher erhofft sich Telekom, diese Lücke durch das GBE zu schließen.

Durch Blockchain zum Internet der Werte

Die Blockchain-Technologie erweitert das Internet der Dinge (IoT) künftig um das Internet der Werte (Internet of Value, IoV). Durch die Distributed-Ledger-Technologie können auch reale Werte verwaltet werden. Dies können Grundstücke, Aktien, Patente und Verträge aller Art sein, aber auch Kunstobjekte, Gesundheitsdaten – oder eben Lieferketten. Das German Blockchain Ecosystem soll dafür eine einheitliche Plattform schaffen, über die Unternehmen diese Werte verwalten können.

Mit dem GBE könnte Telekom eine digitale Plattform bereitstellen, die in verschiedenen Unternehmensbranchen auf einen hohen Bedarf stößt. Der Digitalverband Bitkom hat dahingehend einen Studienbericht zum Blockchain-Einsatz in der deutschen Wirtschaft veröffentlicht. Laut dem Branchenverband, der nach eigenen Angaben mehr als 2.700 Unternehmen der digitalen Wirtschaft vertritt, sei Deutschland im internationalen Vergleich nur Mittelmaß. Bislang herrsche seitens der Unternehmen noch Skepsis gegenüber Anbietern und Plattformen.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach einheitlichen digitalen Plattformen, führt Telekom nun das GBE ein. Durch das Ökosystem seien „Umwege über unzählige Dienstleister nicht mehr notwendig“. Zukünftig soll es also nur noch einen Umweg geben und der führt über Telekom.

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