Venezuela: Staatliche Kryptowährung „Petro“ soll Wirtschaftskrise mildern

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Quelle: Political red grapffiti of Hugo Chavez and Nicolas Maduro on a wall via Shutterstock

Teilen
BTC19,019.98 $ -1.72%

Am gestrigen Sonntag gab Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bekannt, dass demnächst die Kryptowährung „Petro“ eingeführt wird, um den Wirtschaftssanktionen der USA entgegenzuwirken. Der vom Erdöl gestützte Wert des Petro soll dabei helfen, die finanzielle Unabhängigkeit des Landes zu erlangen, die anhaltende Blockade der USA zu überwinden und wieder finanzielle Transaktionen durchführen zu können. Die Trump-Administration wirft Präsident Maduro vor, seine Diktatur systematisch auszubauen. Druck wird mittlerweile auch vermehrt von der Europäischen Union ausgeübt.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, kündigte Nicolás Maduro gestern im venezolanischen Fernsehen eine neue staatlich ausgegebene Kryptowährung an. Der Wert des Petro soll gestützt werden von den umfangreichen Öl-, Gas- und Diamant-Reserven des Landes.

Anzeige

justTRADE: Die All-in-One Lösung für Bitcoin, Aktien und Co.

Einfach - Unschlagbar günstig - Made in Germany

Als erster deutscher Anbieter bietet justTRADE eine All-in-One Lösung für den Handel mit Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, Ripple, …) Aktien, ETFs und Zertifikaten. Website und App sind intuitiv gestaltet, bieten viele nützliche Features und sind sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Trader geeignet. Das Beste: es fallen keinerlei Transaktionskosten oder Netzwerk-Gebühren an.

Jetzt mehr erfahren


Mehrere Oppositionsführer haben die Ankündigung des Präsidenten bereits öffentlich in Zweifel gezogen. Ein solches Vorhaben benötige zwingend die Zustimmung des Kongresses. Sie glauben aufgrund der chaotischen Verhältnisse nicht einmal daran, dass der Petro jemals das Licht der Welt erblicken wird. Die offizielle Währung, der Bolívar, ist in den letzten Monaten aufgrund der US-Wirtschaftssanktionen immer wieder stark unter Druck geraten. Der Petro soll künftig finanzielle Transaktionen der Regierung erleichtern, um die landeseigenen Exporte von Öl und anderen Bodenschätzen anzukurbeln.

Auch der Bitcoin wurde in letzter Zeit vermehrt von technikbegeisterten Venezolanern dazu benutzt, um im Internet bestellte Waren zu bezahlen oder ihre Guthaben in eine andere Währung zu verlagern. Die gestrige Ankündigung wurde in Bitcoin-Kreisen mit Skepsis aufgenommen, weil Kryptowährungen normalerweise nicht von Regierungen oder Zentralbanken ausgegeben oder sogar kontrolliert werden.

Bleibt abzuwarten, ob der Petro tatsächlich die Antwort auf viele offene Fragen Venezuelas darstellt. Und natürlich auch, wie viel von einer möglichen positiven Entwicklung beim einfachen Volk ankommen wird, das in den letzten Monaten stark unter der Rezession und Inflation gelitten hat.

BTC-ECHO

Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

1. Ausgabe kostenlos testen

Das Bitcoin & Blockchain Magazin

1. Ausgabe kostenlos testen

Das Bitcoin & Blockchain Magazin

Das führende Bitcoin & Blockchain Szene Magazin

In Print und Digital verfügaber

Neue Investmentchancen verstehen und ergreifen

Jeden Monat über 60 Seiten Insights, Analysen, KnowHow

Streng limitiert

Kostenlose Ausgabe testen oder gratis Prämie sichern

BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter