Universität Basel: Kurszertifikate auf der Blockchain

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

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Quelle: Proxeus Co-Founder Antoine Verdon und CIF Geschäftsleiter Dr. Fabian Schär via University of Basel

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Die Universität Basel gibt bekannt die Kurszertifikate für „Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets“ in Zukunft auf der Ethereum-Blockchain zu speichern – ein echter Anwendungsfall für die Blockchain. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Start-up Proxeus erklärt das Center for Innovative Finance der Universität Basel Kurszertifikate auf der Ethereum-Blockchain zu ankern. Damit garantiert die Universität die Fälschungssicherheit der akademischen Diplome durch eine Blockchain.

Fälschungssicherheit ist eines der Verkaufsargumente einer Blockchain. Ist einmal etwas in die Blockchain geschrieben, ist es dort für die Ewigkeit gespeichert. Darüber hinaus ermöglicht der Einsatz einer Blockchain einen deutlich effizienteren Ablauf im Überprüfen der Richtigkeit eines Dokuments.

Ein Fall für die Blockchain

Der Prototyp basiert auf der Technologie des Start-ups Proxeus. In dem Verfahren wird das Diplom gehasht. Danach schreibt man diesen Hash mit einer Transaktion in die Ethereum-Blockchain. So kann jeder potentielle Arbeitgeber die Authentizität des Dokuments selbst überprüfen. Hierfür entwickelte Proxeus zwei Tools: eines zum Hashen der Diplome und Schreiben in eine Blockchain und ein weiteres für Verbraucher, um mit ein paar Klicks das Diplom zu prüfen.


Der Prozess spart Kosten und gewährleistet Fälschungssicherheit. Denn aktuell muss man zur Verifizierung eines Diploms die Universität Basel direkt kontaktieren. Im nächsten Schritt muss die Universität selbst erst einmal die Erlaubnis des betroffenen Absolventen einholen. Dies kostet Zeit und ist arbeitsintensiv. In Zukunft funktioniert dieser Prozess vollautomatisch und mit wenigen Mausklicks.

Folglich wird Betrügern damit das Handwerk gelegt und ehrliche Akteure profitieren.

Proxeus Mitgründer Antoine Verdon äußert sich über das Projekt:

„Wir sind äußerst zufrieden mit dem Erreichten. Von Beginn an war unsere Vision, dass Proxeus eine einfach zu nutzende, effiziente und blockchain-agnostische Lösung sein soll. In unter einem Monat haben wir nun zwei voll funktionsfähige Prototypen auf verschiedenen Blockchains erstellt – und der aktuelle benötigte weniger als eine Woche von der Konzeptionierung bis zur Realisierung.“

So einfach kann die Verifizierung von Diplomen sein – Blockchain sei Dank!

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