Trotz Restriktionen: Bitcoin-Börse setzt Kurs auf China

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Bitcoin Börse Binance setzt Kurs auf China

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin-Börsenriese Binance akzeptiert ab sofort Peer-to-Peer-Direktzahlungen über WeChat und Alipay. Dies bestätigt das Unternehmen auf Twitter. Eine direkte Kooperation mit den Service-Anbietern stehe jedoch noch aus. Damit nimmt der Börsenkonzern das chinesische Geschäft dieser Tage entschieden ins Visier.

Update, 10. Oktober: Alipay verkündet inzwischen auf Twitter, keine Bezahlungen abwickeln zu wollen, die mit dem Kauf von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen in Verbindung stehen. Dort heißt es, entsprechende Transaktionen würden umgehend gestoppt. So wolle man sicherstellen, keine geltenden Gesetze zu verletzen. Wie die Beijing News berichtet, veröffentlichte auch WeChat daraufhin eine ähnliche Mitteilung mit dem Verweis, alle Überweisungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen sofort unterbinden zu wollen. Zudem fordert der Dienstleister seine Nutzer auf, verdächtige Transaktionen zu melden. Beide Konzerne gelten als regierungsnah und haben in der Vergangenheit mehrfach kritisch zu Kryptowährungen Stellung bezogen.

Trotz der strikten Ablehnung der Regierung in Peking erfreuen sich Kryptowährungen in China ungeheurer Beliebtheit. Aufgrund des schwelenden Handelskrieges und der anhaltenden Talfahrt des heimischen Yuans soll sich das chinesische Handelsvolumen in den letzten Monaten gar verdoppelt haben. Hierauf stellt sich auch der Börsenriese Binance ein. Einst hatte das Unternehmen seinem Heimatland den Rücken gekehrt und war im Zuge der strikten Regulierungsoffensive ins maltesische Exil abgewandert. Nun besinnt sich der Konzern zurück auf seine Wurzeln.

Bitcoin-Börse setzt Kurs auf China

Wie Geschäftsführer Changpeng Zhao an diesem Mittwoch, dem 9. Oktober, über die Social-Media-Plattform Twitter bestätigt, akzeptiert die Börse künftig Zahlungen über die beliebten chinesischen Dienste WeChat und Alipay. Dies sorgte kurze Zeit für Spekulationen, der Konzern könnte eine direkte Kooperation mit den beiden Service-Anbietern eingegangen sein. Dies stellte Zhao kurze Zeit später richtig, es handele sich lediglich um ein Feature des OTC-Handelsplatzes:

[Es herrscht] einige Verwirrung durch mehrere Nachrichtenquellen. @Binance arbeitet nicht direkt mit WeChat oder Alipay zusammen. Allerdings können Nutzer [deren Dienste] in P2P-Transaktionen für Bezahlungen nutzen. [Das ist] keine unbedeutende Funktion.


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Erst seit dieser Woche bietet Binance Kunden den Direkthandel von Kryptowährungen mit dem Yuan an. Damit antwortet die Börse auf die explodierende Nachfrage. Aufgrund der ablehnenden Haltung der chinesischen Regierung haben Krypto-Interessierte im Land derzeit kaum Zugang zu Bitcoin-Börsen. Stattdessen müssen sich viele Chinesen mit dem Direkthandel von Kryptowährungen behelfen – eine Marktlücke, die die Malteser für sich nutzen wollen.

Binance setzt auf Expansion

Dass dabei nun auch die beliebten Bezahldienste WeChat und Alipay genutzt werden können, kommt nicht von ungefähr. Denn die beiden Konkurrenten der Mutterkonzerne Tencent und Alibaba zählen im Reich der Mitte zu den ungeschlagenen Marktführern im Bereich mobiler bargeldloser Bezahlungen. Ob Bustickets, Taxis, Lebensmittel, Restaurant- oder Stromrechnungen – anders als hierzulande kann in China nahezu alles bequem mit dem Smartphone beglichen werden.

Doch auch mit Blick auf die weltweiten Aktivitäten stehen die Zeichen der Zeit bei Binance dieser Tage auf Expansion. Erst im September feierte der Konzern den Startschuss seines US-Ablegers. Amerikanischen Nutzern stehen hier derzeit 13 Handelsoptionen für Kryptowährungen zur Verfügung. Zudem kündigte das Unternehmen an, seinen im Januar gestarteten OTC-Handelsplatz für Kunden in weltweit mehr als 170 Ländern öffnen zu wollen.


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