Marktupdate Transaktionsvolumen auf Allzeithoch: Wale spielen mit Bitcoin

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

Wale spielen mit einem Ball

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Wale sind in Paarungsstimmung, Miner im Verkaufs-Modus und Bloomberg von Bitcoins Zukunft überzeugt: Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) rutscht im Tagesvergleich um 0,3 Prozent ins Minus. Somit notiert die Krypto-Leitwährung bei aktuell 11.760 US-Dollar, rund 1,5 Prozent höher als vor einer Woche. Auch im Monatsvergleich weiß die Kryptowährung mit einem Plus von knapp 30 Prozent zu überzeugen.


Bären und Bullen liefern sich nach wie vor einen regen Schlagabtausch auf dem Krypto-Parkett. Unterstützung erhalten die Bären aktuell vonseiten der Miner, die Bytetree-Analysen zufolge aktuell mehr Bitcoin verkaufen, als sie neue schürfen. Dies zeigt der aktuelle Miners Rolling Inventory Wert von knapp 106 Prozent an. Bei einem Wert unter 100 Prozent hütet die Mehrheit der Miner ihren digitalen Schatz.

Dass Miner derzeit ihre Bitcoin auf den Markt werfen, dürfte weniger mit der Kursentwicklung der letzten Tage und Wochen zusammenhängen, als vielmehr mit „höheren Mächten“. Wegen schwerer Unwetter fallen Strom und Internet im chinesischen Mining-Hotspot Sichuan aktuell regelmäßig aus. Große Mining Pools müssen daher vorübergehend ihre Geräte vom Netz nehmen und sind daher gezwungen, einen Teil ihrer BTC-Bestände zu verkaufen.

Bitcoin-Netzwerkaktivitäten auf Allzeithoch

Laut Bytetree haben in der vergangenen Woche Bitcoin-Einheiten im Gegenwert rund 70 Milliarden US-Dollar die Wallet gewechselt. Dies markiert ein neues Allzeithoch und stellt den bisherigen Rekord von 54 Milliarden US-Dollar aus Dezember 2017 in den Schatten.

Das sind aus Hodler-Sicht zunächst erfreuliche Nachrichten, zeugt es doch von einem enormen Wachstum in kurzer Zeit. Zum Vergleich: Noch Mitte Juli lag das wöchentlich Transaktionsvolumen bei rund 15 Milliarden US-Dollar.

Die Network value transaction ratio (NVT) hat sich entsprechend nach unten korrigiert. Lag die NVT-Ratio im Bullenjahr 2017 noch bei rund 14 Wochen, waren es diesmal nur 8 Wochen. Das heißt, dass das Transaktionsvolumen der letzten 8 Wochen der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin entsprach.

Bei näherer Analyse der Netzwerkaktivitäten zeigt sich, dass das ungewöhnlich hohe Transaktionsvolumen auf das Konto der Wale geht. Angenommen es werden 1.000 Transaktionen pro Block verarbeitet. Staffelt man die jeweiligen Transaktionen nach Volumen ist das obere Fünftel, also die 200 größten Transaktionen, für rund 99,7 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens verantwortlich.

Diese hohe Aktivität lässt den Experten von Bytetree jedoch stutzig werden:

Ich könnte einfach sagen, man könnte es auf die institutionellen Ströme zurückführen, was großartig wäre. Das Problem dabei ist, dass der Verkehr über das Wochenende hoch war; eine Zeit, in der institutionelle Anleger Golf spielen.

Der Grund, warum Wale in nahezu jedem Block 100 Millionen US-Dollar transferieren, könnte eine Reaktion auf den schwachen US-Dollar sein. Selbst große Unternehmen parken Einlagen in Bitcoin als Inflations-Absicherung. Bestes Beispiel: Microstrategy. Das börsennotierte Unternehmen mit einem Gesamtwert von 1,3 Milliarden US-Dollar gab letzte Woche bekannt, rund 250 Millionen US-Dollar in Bitcoin investiert zu haben.

Bloomberg bleibt bullish

Spätestens seit der Bitcoin-Kurs wieder über 11.000 US-Dollar notiert, ist das Asset erneut ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Eine seit Wochen durchwachsene Börsenstimmung gepaart mit der Geldentwertungspolitik der Notenbanken lässt auch Krypto-Neulinge vermehrt im sicheren Hafen Bitcoin anlegen.

Laut Mike McGlone, Analyst bei Bloomberg, dürfte dieser Trend noch eine Weile andauern. Sinngemäß erklärte McGlone in einem Tweet, dass schon etwas sehr Unerwartetes eintreten müsste, damit Bitcoin nicht weiter im Wert steigt.

Sowohl die hohe Nachfrage als auch die vermehrte Adaption der Kryptowährung bilden McGlone zufolge die Stützen für ein stetes Wachstum. Auch Trader-Legende John Bollinger sprach von einem „perfekten Bild“ für einen Bull Run, das sich angesichts der makroökonomischen Bedingungen aktuell zeichnet.

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