Token Factory tokenisiert ersten regulierten Immobilienfonds

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Schweiz Token Factory tokenisiert ersten regulierten Immobilienfonds

Das Schweizer Blockchain Start-up Token Factory hat zum ersten Mal auf europäischem Boden einen regulierten Immobilienfonds tokenisiert. Die Finanzmarktaufsicht Liechtensteins hat bereits ihren Segen erteilt.

Die Tokenisierung von Vermögenswerten erreicht stetig neue Meilensteine. In Zusammenarbeit mit der Bank Frick tokenisiert das Schweizer Blockchain-Unternehmen Token Factory erstmals in der Geschichte einen regulierten Immobilienfonds in Europa. Die Finanzmarktaufsicht Liechtensteins (FMA) hat den Fonds bereits als alternativen Investmentfonds (AIF) bewilligt.

Token Factory betritt Neuland

Das Schweizer Start-up hat jüngst in einer Pressemitteilung die erstmalige Tokenisierung eines regulierten Immobilienfonds bekannt gegeben. Die tokenisierten Vermögenswerte werden folglich als Security Token auf der Ethereum Blockchain abgebildet, die die Eigentumsrechte der digitalen Wertpapiere dokumentiert. Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) hat den Fonds zudem bereits formell abgesegnet.

Bastiaan Don, Managing Director der Token Factory, erklärte:

Unsere Tokenisierungslösung basiert auf Standard-Protokollen wie ERC20 und der offenen Blockchain Ethereum. Dies ermöglicht unseren Kunden, das Potenzial der Blockchain-Technologie maximal zu nutzen, ohne dass sie sich auf einen zentralen Technologie-Partner oder proprietäre – geschlossene – Lösung festlegen müssen.

Der Security Token ist verknüpft mit einer On-Chain Whitelist, wodurch sich nur rechtmäßige Transaktionen abwickeln lassen sollen. Die Investition und der Handel mit den Security Token ist somit nur Anlegern gestattet, die sich zuvor per AML/KYC-Richtlinien identifizieren.

Die Kontrolle über die Whitelist obliegt der Bank Frick, die bereits im Februar 2019 eine institutionelle Krypto-Handelsplattform eingerichtet hat. Die Bank unterstützt die Investoren beim Onboarding-Prozess und überträgt diese in die Whitelist.

Raphael Haldner, Head Fund and Capital Markets bei Bank Frick, erklärt:

Als bevorzugte Anlaufstelle für Blockchain-Banking haben wir mit der Tokenisierung eines regulierten Investmentfonds erneut die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie demonstrieren können. Die Ausgabe von digitalen, blockchainbasierten Fondsanteilen führt zu mehr Effizienz und einem höheren Automatisierungsgrad beim Übertragungsprozess.

Token Factory hat außerdem bereits im März 2019 über ihre Plattform blockimmo eine Immobilie in der Schweiz tokenisiert. Der Schweizer Blockchain-Immobilieninvestor BrickMark ist dem Beispiel indes gefolgt und hat kürzlich die bislang teuerste Immobilie in Zürich tokenisiert.

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