Der IoT-Sektor hat diese Woche eine starke Performance hingelegt. Was steckt hinter dem Hype und wie nachhaltig sind die jüngsten Rallyes? Wir haben die Top-Performer der Woche genauer unter die Lupe genommen: JasmyCoin, IOTA und VeChain.
Der IoT-Sektor hat diese Woche eine starke Performance hingelegt. Was steckt hinter dem Hype und wie nachhaltig sind die jüngsten Rallyes? Wir haben die Top-Performer der Woche genauer unter die Lupe genommen: JasmyCoin, IOTA und VeChain.
Der Altcoin VeChain (VET) gehört mit einem Wochenplus von 50 Prozent aktuell zu den Top-Performern unter den 100 größten Kryptowährungen.
Die Transparenz der Lieferketten ist von globaler Bedeutung. VeChain hat daher mit seiner Blockchain-Plattform große Ziele. Doch wie steht es wirklich um das Projekt?
Corona, Ukraine-Krieg, Inflation und Cyberkriminalität setzen unsere Lieferketten unter enormen Druck. Für den Krypto-Space sind das jedoch nicht nur schlechte Nachrichten. Wie können Projekte wie VeChain von den Problemen profitieren?
Grayscale fügte 25 Token zu denen hinzu, die es für Investitionsprodukte in Betracht zieht, darunter VeChain und IOTA.
China will bis 2060 klimaneutral werden. Kann VeChain dabei helfen?
Die Bullen sind los bei VeChain: Radikal gesenkte Transaktionsgebühren und ein neuer hochkarätiger Partner beflügeln den VET-Kurs.
Die neue, streng limitierte Kleidungskollektion von The Bitcoin Movement kommt mit einem implementierten NFC-Chip als Kopierschutz. Die Blockchain-Infrastruktur stammt von VeChain.
Das Blockchain-Unternehmen VeChain liefert dezentrale Logistiklösungen und arbeitet mit vielen namhaften Konzernen wie BMW, H&M und DB Schenker zusammen. Nun soll die VeChain ToolChain für mehr Nachhaltigkeit bei Lieferketten sorgen.
VeChain aus Singapur hat sich zum Ziel gesetzt, mit seiner ToolChain einen neuen Industriestandard zu schaffen. Nun konnte man in Zypern einen strategischen Erfolg vermelden.
Der Blockchain-Sektor ist umkämpft. Wie VeChain dennoch zum Zugpferd im Supply-Chain-Management werden will.
Das Unternehmen Color Line integriert mit My Care eine Lösung für mehr Kundenvertrauen in Zeiten von COVID-19. Auch VeChain und die hauseigene ToolChain spielen hierbei eine Schlüsselrolle.
Der VeChain-Token VET legt derzeit eine beachtliche Kursentwicklung hin. Welche Gründe stecken hinter der Rallye?
Die VeChain Blockchain soll die Echtheit einer limitierten Serie von Nike-Schuhen garantieren. Hierfür werden spezielle Chips in die Schuhe integriert und über die Blockchain verifiziert. Dies könnte dem Milliardenschaden, der jährlich durch Produktpiraterie entsteht, entgegenwirken.
VeChain verpartnert sich mit der Walmart-Tochter Sam's Club. Gemeinsam will man Lebensmittel auf der Blockchain abbilden. Doch der Erfolg ist ungewiss.
Das Supply-Chain-Netzwerk APAC Provenance Council konnte bereits Millionen einsammeln. Unter den Geldgebern finden sich prominente Größen wie Vechain, Mastercard und Alipay.
Die Blockchain-Technologie revolutioniert die Verfolgung von Lieferketten. Das Potenzial wurde auch beim schwedischen Modekonzern H&M erkannt.
Der Energieversorger Shanghai Gas aus China ist eine Kooperation mit dem Blockchain-Unternehmen VeChain eingegangen. Gemeinsam will man die dezentrale Energieversorgung auf ein neues Level heben.
VeChain (VET) ist eine Blockchain-Plattform, die auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausgerichtet ist und sich auf Lieferkettentransparenz, Produktauthentizität und IoT-Anwendungen spezialisiert hat. Im Gegensatz zu allgemeinen Smart-Contract-Plattformen richtet sich VeChain gezielt an Industrieunternehmen, die Blockchain-Technologie für praktische Geschäftsanwendungen einsetzen wollen. Bekannte Partner sind Walmart China, BMW und DNV (Det Norske Veritas).
VeChain wurde 2015 von Sunny Lu gegründet, der zuvor als CIO bei Louis Vuitton China tätig war. Diese unternehmerische Herkunft prägte von Anfang an die Ausrichtung des Projekts: Nicht die dezentrale Finanzwelt, sondern reale Geschäftsprozesse sollten auf der Blockchain abgebildet werden. Zunächst nutzte VeChain die Ethereum-Blockchain, bevor 2018 mit VeChainThor eine eigenständige Blockchain mit eigenen Parametern startete. Die VeChain Foundation hat ihren Sitz in Singapur und koordiniert die Weiterentwicklung des Protokolls sowie die Pflege der Unternehmenspartnerschaften.
Ein strukturelles Alleinstellungsmerkmal von VeChain ist das Zwei-Token-System. VET (VeChain Token) ist die primäre Werteinheit im Netzwerk und wird an Börsen gehandelt. VTHO (VeThor Energy) ist der Gas-Token, der für die Bezahlung von Transaktionsgebühren benötigt wird. Seit dem Hayabusa-Upgrade im Dezember 2025 entsteht VTHO nicht mehr durch das bloße Halten von VET, sondern durch aktives Staking über das StarGate-Protokoll: Nutzer delegieren VET an Validatoren und erhalten VTHO als Belohnung. Die gestakte Position wird dabei als NFT abgebildet. Dieses Modell hat einen praktischen Vorteil für Unternehmenskunden: Transaktionskosten bleiben durch den VTHO-Mechanismus entkoppelt vom spekulativen VET-Preis planbar.
Seit dem Hayabusa-Mainnet-Upgrade im Dezember 2025 setzt VeChain auf Delegated Proof of Stake (DPoS) als Konsensmechanismus. Das Netzwerk umfasst 101 Validatoren, die Blöcke erzeugen. Um Validator zu werden, sind rund 25 Millionen VET als Einsatz erforderlich. Nutzer, die diese Hürde nicht erreichen, können ihr VET über das StarGate-Protokoll an bestehende Validatoren delegieren und erhalten dafür VTHO als Belohnung. Bisherige X Nodes und Economic Nodes können in das StarGate-System migrieren. Das macht das Netzwerk weiterhin schnell und energieeffizient, erhöht aber gegenüber dem früheren Proof-of-Authority-Modell den Grad der Dezentralisierung.
VeChain hat eine Reihe prominenter Unternehmenspartnerschaften aufgebaut. Walmart China nutzt VeChain für die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln. BMW hat mit VeChain ein System zur manipulationssicheren Fahrzeughistorie entwickelt. DNV (ehemals Det Norske Veritas) setzt VeChain für Zertifizierungs- und Nachhaltigkeitsnachweise ein. Bayer China nutzte das Netzwerk für Medikamentenverfolgung. Diese Partnerschaften unterscheiden VeChain von vielen anderen Blockchains, die hauptsächlich auf dezentrale Finanzanwendungen setzen. VeChain positioniert sich damit im wachsenden Markt für Tokenisierung realer Vermögenswerte und Supply-Chain-Lösungen.
VET ist an zahlreichen großen Kryptobörsen handelbar. Die Kursentwicklung hängt stark von der allgemeinen Kryptostimmung und dem Interesse an Enterprise-Blockchain-Lösungen ab. Im Vergleich zu Layer-1-Blockchains wie Solana oder Cardano hat VeChain ein kleineres Entwickler-Ökosystem im DeFi-Bereich, dafür aber ein klar definiertes Geschäftsmodell mit realen Unternehmensanwendern. Das StarGate-Staking-System ermöglicht es VET-Haltern, durch Delegation an Validatoren aktiv VTHO zu verdienen und so am Netzwerk teilzuhaben.