Wie sicher sind DeFi-Anwendungen? Ein Sicherheitsexperte warnt: Kein Projekt sei gegen Angriffe immun, treffen könnte es jeden.
Wie sicher sind DeFi-Anwendungen? Ein Sicherheitsexperte warnt: Kein Projekt sei gegen Angriffe immun, treffen könnte es jeden.
Der Kurs des DeFi-Protokolls Compound (COMP) kann nach einer Kurskonsolidierung in der Vorwoche wieder deutlich im Wert zulegen und gehört aktuell zu den Top-Performern.
Nach langem Tiefschlaf tut sich wieder was bei den beliebtesten DeFi-Token. Zweistellig kletterten diese im Laufe des Wochenendes empor. Ein Blick auf die Kurse.
Die steigende Gefahr durch Exploits und Manipulation bewegte die DeFi-App Compound zur Pausierung einiger Token.
Das jüngste Upgrade des DeFi-Giganten Compound ist bereit zum Start. Neben anderen Neuerungen fällt damit auch der Startschuss für das Mulitchain-Lending auf der Plattform.
Bei Compound (COMP) kam es in der vergangenen Woche zu einem teuren Update-Fehler. So mancher Nutzer freut sich über einen unerwarteten Geldregen.
Nach zwei bullishen Meldungen outperformt AAVE weite Teile des Krypto-Markts. Und auch bei Compound läuft es derzeit rund. Das sind die Gründe.
Das neue Whitepaper von Compound verdeutlicht Pläne der Skalierung und das Design einer Blockchain, die nicht mehr auf Ethereum basiert. Unter anderem möchte man so für den Influx von Zentral- und Investmentbanken bereit sein.
Lendf.Me, YAM, SUSHI und Opyn: Sie alle waren Schauplatz gravierender Sicherheitsmängel im DeFi-Ökosystem, mit zum Teil verheerenden Folgen für Anleger. Um die Risiken für Nutzer zu minimieren, hat Gauntlet einen neuen Index entwickelt.
Die überwältigende Mehrheit der DeFi-Token verteilt sich auf nur wenige Adressen.
Infolge eines viralen TikTok-Videos über Dogecoin, stieg das Handelsvolumen der Währung um 1500 Prozent. Das ließ sich auch Compound-Gründer und CEO Robert Leshner nicht entgehen und deckte sich mit dem Meme Coin ein.
Die Zahl der aktiven Ethereum-Wallets hat ein Zweijahreshoch erreicht. Das steckt hinter dem regen Treiben.
Die Inhaber der COMP-Governance-Token stimmen für eine Änderung des Belohnungssystems der dezentralisierten Kreditplattform - ein Versuch das verdiente Kapital des Yield Farmings gerechter zu verteilen.
Risiko reduzieren, trotzdem Gewinne kassieren: Durch Opyns Strategie mit Optionen sollen Compound-Käufer jetzt vor plötzlichen Kurseinbrüchen geschützt werden.
Im Gastbeitrag erläutert Julian Hosp, was es mit Compound auf sich hat und wie man damit Gewinne erwirtschaften kann.
In der DeFi-Welt geht es steil bergauf. Compounds jüngster Streich vom Wochenende stieß Marktführer MakerDAO vom Thron. Als Konsequenz bringen jetzt auch andere dezentrale Token wie Aave, Synthetix, Ren und Balancer ordentlich Liquidität ins Spiel. Letzterer stieg binnen eines Tages um 235 Prozent im Kurs an. Doch Experten warnen vor dem Platzen der Blase.
Am 20. Juni überholte Compound den jüngst noch größten Anbieter von offenen Kreditprotokollen MakerDAO als erstes Unicorn im DeFi-Space.
Mit Compound gibt es seit Montag einen neuen Player im DeFi-Game. Damit bekommt das dezentrale Ethereum-Ökosystem neue Impulse.
Compound (COMP) ist eines der Gründungsprojekte der dezentralen Finanzwelt (DeFi) und ermöglicht es, Kryptowährungen algorithmisch zu verleihen und zu leihen. Das Protokoll läuft vollständig über Smart Contracts auf Ethereum und weiteren EVM-kompatiblen Netzwerken und benötigt keine zentralen Vermittler. Mit der Einführung des COMP-Governance-Tokens im Juni 2020 löste Compound einen der bedeutendsten Trends in der Krypto-Geschichte aus: das sogenannte Yield Farming.
Beim dezentralen Lending können Nutzer Kryptowährungen in Smart Contracts einzahlen und dafür algorithmisch berechnete Zinsen verdienen. Wer borgen möchte, hinterlegt überbesichertes Kapital, also mehr Wert, als er leiht, und zahlt dafür Zinsen. Die Zinssätze passen sich automatisch an die Auslastung der jeweiligen Märkte an: Hohe Nachfrage nach einem Asset erhöht die Zinsen für Leiher und verbessert die Rendite für Verleiher. Compound unterstützt eine Reihe von Kryptowährungen, darunter USDC, Ether, Bitcoin-Wrapped-Token und weitere. Im Vergleich zu traditionellen Finanzinstitutionen sind die Prozesse bei Compound vollständig transparent und on-chain einsehbar.
Im Juni 2020 führte Compound den Governance-Token COMP ein und verteilte ihn automatisch an alle Nutzer des Protokolls, sowohl an Verleiher als auch an Leiher. Diese Form der Token-Verteilung, bei der Nutzer durch ihre Aktivität im Protokoll Token verdienen, wurde als Yield Farming oder Liquidity Mining bekannt und löste einen massiven Boom in der DeFi-Branche aus. Der COMP-Token gibt Inhabern das Recht, über Protokolländerungen abzustimmen, darunter neue unterstützte Vermögenswerte, Zinssatzmodelle und Sicherheitsparameter. Für einen direkten Governance-Vorschlag (Proposal) sind mindestens 25.000 delegierte COMP nötig. Über einen vorgelagerten Autonomous Proposal können bereits Inhaber von 100 COMP einen Vorschlag einleiten, der dann zur Unterstützung durch andere freigegeben wird.
In Compound V2 erhalten Nutzer beim Einzahlen von Kryptowährungen sogenannte cToken: cETH für eingezahltes Ether, cDAI für DAI, und so weiter. Diese cToken repräsentieren den Anspruch auf die hinterlegten Vermögenswerte zuzüglich der aufgelaufenen Zinsen. cToken-Inhaber können ihre Positionen jederzeit in die zugrunde liegenden Assets einlösen. Der Wechselkurs zwischen cToken und dem zugrundeliegenden Asset steigt kontinuierlich mit den aufgelaufenen Zinsen. Das macht cToken zu einem automatisch verzinslichen Instrument, das auch in anderen DeFi-Protokollen als Sicherheit verwendet werden kann.
Der wichtigste Wettbewerber von Compound ist Aave. Beide Protokolle ermöglichen dezentrales Lending und Borrowing auf Ethereum. Aave hat in den letzten Jahren beim Total Value Locked (TVL) die Führung übernommen und bietet zusätzliche Funktionen wie Flash Loans (unbesicherte Sofortdarlehen innerhalb einer Transaktion) und Kreditdelegation. Compound gehörte zu den frühen Protokollen mit automatisierter Zinssatzanpassung und hat mit dem COMP-Token das Konzept des Governance-Tokens im DeFi-Bereich popularisiert. Mit Compound III (Comet) hat das Protokoll eine neue Architektur eingeführt, die pro Markt ein einzelnes Basis-Asset (z.B. USDC) für Lending und Borrowing verwendet, während andere Assets nur als Sicherheit dienen. Compound III läuft auf mehreren EVM-Netzwerken, darunter Ethereum, Arbitrum, Base und Optimism.
DeFi-Protokolle wie Compound bringen spezifische Risiken mit sich. Smart-Contract-Fehler können zu erheblichen Verlusten führen: Im September 2021 verteilte ein fehlerhaftes Upgrade irrtümlich zwischen 80 und 150 Millionen US-Dollar in COMP-Token an falsche Adressen. Das Protokoll ist außerdem Liquidationsrisiken ausgesetzt: Fällt der Wert der hinterlegten Sicherheiten unter einen bestimmten Schwellenwert, werden Positionen automatisch liquidiert. Im Vergleich zu zentral verwahrten Krypto-Plattformen gibt es bei Compound keinen Kundendienst und keine Einlagensicherung. Nutzer sind selbst für die Verwaltung ihrer Positionen und das Verständnis der Protokollparameter verantwortlich.