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Ethereum-Ökosystem Compound: Neuer Stern am DeFi-Himmel?

Mit Compound gibt es seit Montag einen neuen Player im DeFi-Game. Damit bekommt das dezentrale Ethereum-Ökosystem neue Impulse.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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ein mann der vor einem teleskop sitzt und damit in die sterne schaut

Beitragsbild: Shutterstock

Decetralized Finance – kurz DeFi – ist noch ein relativ junges Feld. Mit seinem Ursprung im Ethereum-Ökosystem bezieht es sich auf digitale Finanzdienstleistungen. Projekte wie MakerDAO bieten unter anderem die Möglichkeit des Krypto-Lendings an und dadurch alternative Verdienstmöglichkeiten für Investoren.

Mit Compound hat am Montag ein neuer Coin die Ethereum-lastige DeFi-Welt betreten. Laut defimarketcap.io konnte die Kryptowährung direkt auf Platz 1 der DeFi-Projekte mit der höchsten Marktkapitalisierung steigen. Damit ließ das Projekt den bisherigen Marktführer MakerDAO direkt hinter sich. Dennoch verzeichnet der Compound-Kurs (COMP) zu Redaktionsschluss ein 24-Stunden-Verlust von knapp 20 Prozent. Das verweist wiederum auf die Tatsache, dass wir es bei der Marktkapitalisierung lediglich mit einem Richtwert zu tun haben. Er stellt lediglich das Produkt aus den Faktoren Kurs und Token-Menge dar. Daher gibt die Marktkapitalisierung eines Projektes nur bedingt Aufschluss über dessen Erfolg.

Mit was für einem Projekt haben wir es also zu tun?

Compound und der Comp-Token

Compound ist zunächst eine Plattform, die dem DeFi-Ökosystem Liquidität bescheren möchte. Nutzer können Geld sowohl verleihen als auch leihen. Das Konzept entspricht dabei dem passiven Einkommen: Wer Geld verleiht, bekommt dafür Zinsen. Der neue COMP-Token verleiht Nutzern nun Mitbestimmungsrechte auf der Compound-Plattform. Wie man der Homepage von Compound entnehmen kann, ermöglicht es der Ethereum-basierte Token Nutzern, ihre Mitbestimmungsrechte im Compound-Ökosystem auch zu delegieren.

Damit hängt der Erfolg des COMP-Token wie bei so vielen DeFi-Plattformen eng mit der Erfolg der Plattform selbst zusammen. Wird die Plattform häufig verwendet, könnte es auch interessanter werden, dort Mitbestimmungsrechte zu erwerben, was sich wiederum positiv auf den Kurs auswirken könnte.

Konkurrenz im DeFi-Space

Hauptkonkurrent MakerDAO war zuletzt im Zuge des Corona-Crashs in die Schlagzeilen geraten. So konnte die Kursstabilität des Stable Coin Dai aufgrund der massiven Kursverluste nicht länger gehalten werden. Das hatte zur Folge, dass Investoren hohe Verluste erleiden mussten. Durch den niedrigen Ethereum-Kurs (ETH) war es möglich geworden, dass Bots Leerkäufe tätigen konnten – und sich dadurch zu Ungunsten einiger MakerDAO-Unterstützer bereichern konnten. Die Organisation selbst soll Investoren über diese Gefahren bewusst hinweggetäuscht haben. Infolgedessen war im April bekannt geworden, dass einige Investoren eine Klage gegen das Projekt eingereicht hatten.

Ein weiterer Player im dezentralen Ethereum-Ökosystem ist Synthetix. Das Projekt bietet Investoren die Möglichkeit, alle Formen von Assets zu tokenisieren. Das besondere daran: Man kann Assets auch invers tokenisieren. Damit wird es über Synthetix möglich, Assets auch zu shorten. Wie man davon profitieren kann, erfahrt ihr in unserer Februar-Ausgabe des Kryptokompass.

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