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Dezentral? Mitnichten 500 Adressen halten 90 Prozent aller DeFi-Token

Die überwältigende Mehrheit der DeFi-Token verteilt sich auf nur wenige Adressen.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Zettel mit Fragezeichen liegen auf einem Holztisch

Beitragsbild: Shutterstock

Der DeFi-Bereich legt seit Jahresbeginn ein rasantes Wachstum hin. Doch eine Analyse von Simone Conti, Leiter von Digital Assets Investments bei CryptoLab, zeigt, dass sich die Mehrheit der Token auf wenige Adressen verteilt.

Für seine Berechnung wertete er Daten von Defipulse und Etherscan aus und kommt schlussendlich zu dem Ergebnis:

Bei fast allen Projekten entfallen 30 Prozent des Supplies auf die Top 5- und 90 Prozent auf die Top 500-Adressen.

Compound sei demnach das zentralisierteste Protokoll unter den dezentralen Finanzen. 96 Prozent des Gesamtsupplies entfallen Conti zufolge auf nur wenige Dutzend Adressen.

Die fünf größten Adressen der jeweiligen Protokolle halten im Durchschnitt rund 40 Prozent des Token-Angebots. Laut Conti seien die älteren DeFi-Projekt im Vergleich zu den neu dazu gekommenen weniger zentralisiert.

Ob die Auswertung aber den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht, ist nicht ganz klar. Da es keine offiziellen Daten zur Verteilung der Token gibt, können die tatsächlichen Werte von Contis Berechnungen abweichen. Ein Trend scheint sich dennoch abzuzeichnen: DeFi ist weit weniger dezentral, als es das Präfix „De“ suggerieren mag.

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