Thailands neues Krypto-Gesetz tritt in Kraft

Roman Maas

von Roman Maas

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Roman Maas

Roman Maas hat in Düsseldorf seinen Magister in Anglistik und Geschichte gemacht und danach in verschiedenen Redaktionen, Verlagen und Agenturen gearbeitet. Seit 2015 ist er als freier Autor beruflich und lokal unabhängig. Kryptowährungen und Blockchain bedeuten für ihn in erster Linie eine aufregende Entwicklung mit gewaltigen Möglichkeiten für eine dezentralisierte Zukunft.

Quelle: Bitcoins Gold around Thailand flag and pickaxe on the left.3D Illustration. via Shutterstock

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Der neuen Regulierung zufolge müssen sich alle Verkäufer von Kryptowährungen in Thailand bei einer staatlichen Stelle registrieren. Ansonsten drohen Geld- und Haftstrafen.

Am Sonntag, den 13. Mai, ist in Thailand das neue Krypto-Gesetz in Kraft getreten. Das finale Regelwerk umfasst 100 Absätze und definiert Kryptowährungen als digitale Vermögenswerte und Tokens, die reguliert und kontrolliert werden müssen. Verantwortlich für diese Regulierung ist die thailändische Security Exchange Commission (TSEC).


Innerhalb von 90 Tagen nach Bekanntgabe des neuen Gesetzes müssen sich alle Verkäufer von Kryptowährungen bei der TSEC melden und registrieren. Tun sie dies nicht, sind Geldstrafen fällig, die sich nach dem Transaktionsbetrag richten. Die Mindeststrafe für unregistrierten Krypto-Handel beträgt 500.000 Baht (circa 13.100 Euro), die Höchststrafe soll das Zweifache des gehandelten Wertes nicht überschreiten. Dementsprechend sind Haftstrafen von bis zu zwei Jahren möglich.

Kryptowährungen bleiben legal in Thailand

Das Gesetz ist in den letzten Monaten durch mehrere Überarbeitungen gegangen. Vor einer Legalisierung von Krypto-Handel müsse die Regierung die Bevölkerung zunächst über die damit verbundenen Risiken aufklären, hieß es. Die Gründe für die strenge Regulierung sind laut Finanzminister Apisak Tantivorawong das Verhindern von Geldwäsche, Steuerhinterziehung und anderen Verbrechen. Wichtig ist jedoch, dass Kryptowährungen weiterhin legal bleiben: Im Durcheinander der Verhandlungen um die neuen Regeln hatte die thailändische Zentralbank im Februar den Handel mit Kryptowährungen zeitweise untersagt. Ende März stand allerdings schon ein Plan für die Versteuerung der Gewinne auf dem Kryptomarkt fest.

ICOs betrachten die thailändischen Regulierer eher positiv als negativ. Der Vorsitzende der Thai Fintech Association (TFA) und ehemalige Finanzminister, Korn Chatikavanij, sagte, dass ICOs Vorteile für kleine Unternehmen bei der Kapitalbeschaffung bringen. Deshalb sollen diesbezügliche Regulierungen nicht zu streng ausfallen. Darüberhinaus sieht die thailändische Regierung Blockchain-Technologien abseits von Kryptowährungen ebenfalls als nützlich an, wie ein ranghoher Mitarbeiter des Finanzministeriums kürzlich betonte. Wie die Umsetzung des neuen Krypto-Gesetzes in Thailand aussehen wird, werden wir in den nächsten Monaten erfahren.

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