Zurück zu alter Stärke? Ripple zieht weiteren Partner an Land – XRP schießt nach oben
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Die Webseite des RippleNet.

Quelle: Shutterstock

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Ripple kann einen weiteren Partner für sich gewinnen. Mit GME Remittance tritt der größte nicht Bank-basierte Überweisungsdienstleister Südkoreas dem RippleNet bei. XRP reagiert positiv.

Abseits der Grabenkämpfe mit der Securities and Exchange Commission (SEC) kann Ripple einen weiteren Erfolg verbuchen. Mit der Global Money Express Co. Ltd (GME Remittance) konnte das Start-up aus San Francisco einen weiteren Partner für sein RippleNet gewinnen. Das teilte das Krypto-Unternehmen gestern in einer Pressemitteilung mit. Die GME Remittance ist der größte nicht Bank-basierten Überweisungsdienstleister Südkoreas. Gemeinsam mit der Siam Commercial Bank – immerhin die größte Bank Thailands – möchte man einen Zahlungskorridor zwischen den beiden Ländern schaffen und so Transaktionen erleichtert und beschleunigen. Insgesamt sollen von der Partnerschaft 184.000 Thailänder profitieren.


Ermöglicht wurde die Kooperation durch SBI Ripple Asia, einem Joint Venture zwischen der japanischen SBI Holding und dem kalifornischen FinTech. Die Beweggründe für den Beitritt zum RippleNet erklärt der Direktor und COO der GME Remittance Subash Chandra Poudel:

Wir haben uns für Ripple als Partner entschieden, weil wir mit RippleNet innerhalb von ein bis zwei Wochen in neue Länder mit neuen Partnern expandieren können. Dies hat die Markteinführungszeit drastisch verkürzt und uns einen Vorteil gegenüber unseren Mitbewerbern verschafft. Seit dem Start unserer Partnerschaft profitiert unser Team von der Robustheit des RippleNet. Transaktionen können in jedem Schritt des Prozesses nachverfolgt werden. Das erleichtert es, Geld schnell und transparent über Grenzen hinweg zu versenden.

Subash Chandra Poudel

Ripple-Kurs rangiert wieder bei 1 US-Dollar

Seit dem Flash Crash Mitte Mai hatte es auch XRP tief in den Keller gezogen. Von 1,83 US-Dollar ging es zunächst auf 1,70 US-Dollar, bis bei knapp 0,51 US-Dollar der vorläufige Tiefpunkt der Talfahrt erreicht wurde. Der Aufwind des Krypto-Marktes erfasste jedoch auch den “Banken-Coin” und verhalf ihm seitdem, wieder in positivere Gefilde zurückzufinden.


Die Ankündigung der Partnerschaft versetzte die Ripple-Community in Bullenstimmung. So durchbrach XRP heute bereits mehrmals die 1-US-Dollar-Marke, handelte zwischenzeitlich sogar bei 1,09 US-Dollar. Damit legte die Kryptowährung über Nacht ein Kursplus von knapp 12 Prozent hin. Zu Redaktionsschluss rangiert XRP bei genau 1,00 US-Dollar.

Dabei überraschte Ripple Marktbeobachter in den vergangenen Monaten immer wieder mit neuen Kooperationen. Diese konzentrierten sich vor allem auf den asiatisch-pazifischen Raum. So verkündete das kalifornische FinTech erst Ende Juli einen neuen Zahlungskorridor zwischen Japan und den Philippinen. Und auch aus juristischer Sicht sieht es im andauernden Rechtsstreit mit der SEC bisher gar nicht schlecht aus für das Krypto-Start-up. So gab vor knapp einer Woche das zuständige New Yorker Gericht einem Antrag Ripples statt, der Dokumente von der Binance Holding Limited fordert. Diese beinhalten XRP-Transaktionen von CEO Brad Garlinghouse. Damit möchte er Beweise dafür liefern, dass diese Transaktionen außerhalb der Zuständigkeit der SEC stattgefunden hätten.


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