STO in Österreich: Blockpit gibt Security Token über Conda aus

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Das österreichische Start-up Blockpit plant, ein Security Token Offering (STO) durchzuführen. Der Krypto-Steuerdienstleister verwendet dazu das CRWD-Netzwerk von Conda. Der TAX Token soll dabei eine Umsatzbeteiligung in Form eines Genussrechts garantieren. 

Dieser Artikel wurde 12.04. um 13:34 aktualisiert.

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Die D-A-CH-Region hat einen neues STO zu vermelden: Das österreichische Krypto-Start-up Blockpit möchte mit der Ausgabe eines Security Token Investorengelder einsammeln. Der geplante TAX Token repräsentiert eine Umsatzbeteiligung in Form eines Genussrechts – und damit keine Stimmrechte. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Token Sale um die Feuertaufe des CRWD-Netzwerks.

Bei dem CRWD-Netzwerk handelt es sich um die STO-Plattform des Crowdfunding-Unternehmens Conda. Auf dessen Website begründet Blockpit-Chef Florian Wimmer, warum er sich für diese Form des Fundings entschieden hat:

Wir haben uns aus mehreren Gründen für dieses neue Finanzinstrument im Rahmen der Unternehmensfinanzierung entschieden. Gegenüber einer traditionellen Investitionsrunde, über beispielsweise die Ausgabe von Aktien oder über Venture Capital, kann man mit einem Security Token als Unternehmer ähnlich wie beim Crowdfunding eine breite Masse ansprechen und das Angebot flexibel gestalten.

Die breite Masse – das sind in diesem Fall bis zu 149 Privatinvestoren pro EU-Land sowie eine beliebige Zahl an institutionellen Investoren. Für mehr Privatinvestoren bräuchte blockpit einen Wertpapierprospekt. Die Kosten für die Erstellung eines solchen sprengen jedoch das Budget vieler KMU.

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Conda verfolgt mittelfristig ehrgeizige Ziele:

Unser Ziel ist es darüber hinaus, einen kostengünstigen und effizienten Standardprozess für ein solches Token-Offering schon 2019 zu erschaffen,

heißt es in der Pressemitteilung weiter. Wann dann das STO stattfinden soll fand darin indes keine Erwähnung.

Österreichs erstes STO?

Bereits im November verkündete ein österreichisches Unternehmen, das erste Security Token Offering der Alpenrepublik durchführen zu wollen. Der Cloud-Mining-Anbieter Hydrominer IT-Services wollte Februar dieses Jahres den Security Token H3O unters Investorenvolk bringen. Auf der Homepage des Unternehmens ist nunmehr von einem Token Swap die Rede: H2O Token können im Verhältnis 1:50 gegen H3O getauscht werden. Der H2O wird nur noch auf den dezentralen Exchanges IDEX und Etherdelta gehandelt.

UPDATE: Blockpit hat mittlerweile Kontakt zu BTC-ECHO aufgenommen und um die Richtigstellung folgender Punkte gebeten: Das STO wurde bereits durchgeführt. Der ausgegebene TAX-Token ist auf Etherscan zu finden. Ein Public Offering soll gegen Ende des Jahres erfolgen. Ein entsprechender Prospekt soll voraussichtlich Ende Q3 fertiggestellt sein. Das STO selbst erfolgt ferner nicht mit der youniqx Identity AG. Zur Causa Hydrominer schreibt Blockpit: „Der angesprochene Hydrominer STO wurde zwar als erster von der FMA in Österreich genehmigt, jedoch nie ausgegeben und ist unseres Wissens nun abgeblasen. Unser STO wurde jedoch als erster in Österreich auch schon an Investoren ausgegeben. Deswegen stimmt die Aussage, dass wir der erste ausgegebene STO sind.“

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