Steve Wozniak: Blockchain-Hype könnte sich zu einer Blase entwickeln

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Steve Wozniak, der Mitgründer des Technologiekonzerns Apple, sieht in dem Hype um die Blockchain das Potential für eine Blase. Als Vergleich zieht er auch die Dotcom-Ära heran, in der ein Hype um die Technologie des Internets entstand. Vom Bitcoin ist Wozniak hingegen nach wie vor überzeugt und lobt ihn erneut.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Phillip Horch

Wenn es um das Thema Kryptowährungern geht, ist der Vorwurf der Blasenbildung ein beliebtes Argument von Krypto-Gegnern. Allen voran der Bitcoin sieht sich immer wieder Anschuldigungen ausgesetzt, dass das Ende des Hypes die Spekulationsblase irgendwann einmal platzen lässt. Das Standardargument war bisher, dass die Blockchain als disruptive Technologie ein großer Fortschritt sei, der Anwendungsfall Kryptowährungen jedoch unweigerlich zur Bildung von Spekulationsblasen führen wird. Diesem Thema haben wir uns auch in unserer dreiteiligen Serie gewidmet.

Blockchain die Blase, nicht der Bitcoin

Umso bemerkenswerter ist es nun, dass Apple-Mitgründer Steve Wozniak in das genau entgegengesetzte Horn bläst. Bereits in der Vergangenheit hatte sich Wozniak mehrfach positiv über den Bitcoin geäußert, von dem er überzeugt ist. Unter anderem bezeichnete er Bitcoin als „digitales Gold“ und wünschte sich, dass sich der Bitcoin zur führenden Währung weltweit entwickeln wird.

Das Risiko einer Blase sieht er vielmehr im Hype um die Blockchain. So zieht er den Vergleich zur Dotcom-Blase der späten 90er-Jahre, als sich alles um die neuen und schnell wachsenden Internet-Konzerne drehte. So hatten damals viele Unternehmen versprochen, revolutionäre Dienste zu entwickeln. Am Ende seien jedoch die meisten davon Bankrott gegangen.


Dies bedeutet jedoch nicht, dass er nicht an das disruptive Potential der Blockchain glaube. Im Gegenteil: Die Geschichte der Dotcom-Blase und die darauffolgende Entwicklung des Internets zeigen eigentlich genau auf, was die Blockchain-Technologie alles erreichen kann.

„Wenn man jetzt schaut, was alles mit dem Internet passiert ist, wird klar, dass es nur eine Weile gedauert hat. Dinge ändern sich nicht an einem Tag, und viele der Blockchain-Ideen, die wirklich gut sind, können sich verbrennen, wenn sie früh rauskommen und nicht bereit sind, langfristig stabil zu sein“,

so Wozniak auf der NEX Technology Konferenz in New York.

BTC-ECHO


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