Stärkung von Blockchain-Profil: Siemens tritt Energy Web Foundation bei

Quelle: shutterstock

Stärkung von Blockchain-Profil: Siemens tritt Energy Web Foundation bei

Die Siemens-Abteilungen Energy Management und Power Generation Services sind ab sofort Teil der Energy Web Foundation (EWF). Wie Siemens am 21. November mitteilte, will sich das Unternehmen mit dem Beitritt in Sachen Blockchain-Anwendung im Energiesektor weiter profilieren.

Ein Anwendungsfeld für die Blockchain-Technologie sind sogenannte Inselnetze, zu Englisch „Microgrids“. Wie BTC-ECHO am 21. November schrieb, handelt es sich dabei um räumlich abgegrenzte Stromnetze, die aus einer vergleichsweise kleinen Anzahl an Elektrizitätswerken gespeist werden. Mit der Ankündigung des Beitritts in die EWF, könnte zukünftig auch Siemens stärker in diesem Feld operieren:

„Durch die Kombination von Microgrid-Lösungen und der Blockchain-Technologie, können Betreiber von Photovoltaikanlagen beispielsweise überschüssigen Strom in das bestehende Ortsnetz einspeisen und erhalten ihre Vergütung direkt von den „Kunden“, wie zum Beispiel ihren Nachbarn“,

heißt es in der Pressemitteilung.

Neben dem direkten Anwendungsfall im Energiesektor verspricht sich das Traditionsunternehmen von der Blockchain zudem eine Verbesserung der Finanzierung von Projekten allgemein:

„Blockchainbasierte Anwendungen könnten die Gesamteffizienz von Energienetzen erhöhen und neue Formen der Projektfinanzierung ermöglichen.“

Was ist die Energy Web Foundation?

Die EWF hat sich auf die Fahne geschrieben, die Implementierung der Blockchain-Technologie im Energie-Sektor voranzutreiben. Siemens zufolge ist die Non-Profit-Organisation die „führende Vereinigung für die Entwicklung der Blockchain speziell im Energie-Sektor“.

Ferner stellt die EWF eine quelloffene Plattform für den Test von Blockchain-Projekten bereit. Mithilfe eines Ethereum-kompatiblen Clients können Mitglieder Anwendungen bauen und testen. Dadurch leistet die EWF einen Beitrag zur Entfaltung des Potenzials der Blockchain-Technologie.

Siemens ist blockchainfit

Bereits im November 2016 berichtete BTC-ECHO über die Kooperation von Siemens mit dem New Yorker Start-up LO3 Energy. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen Lösungen für die blockchainbasierte Automatisierung von Microgrids entwickeln. Eine erste Testphase ist der Pressemitteilung zufolge in Brooklyn bereits angelaufen.

Die „smarte“ Selbstverwaltung lokaler Stromnetze dürfte in Zukunft eines der großen Anwendungsfelder der Blockchain-Technologie sein. Vor diesem Hintergrund ist der Siemens-Beitritt in die EWF ein logischer Schritt.

BTC-ECHO

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Datenleak bei Bitcoin-Börse QuickBit enthüllt Kundendaten
Datenleak bei Bitcoin-Börse QuickBit enthüllt Kundendaten
Sicherheit

Die Bitcoin-Börse QuickBit hat versehentlich große Datenmengen geleakt. Über Tage kursierten sensible Kundendaten ohne Firewall für jedermann einsehbar im Internet. QuickBit-Kunden wird geraten, ihr Passwort zu ändern.

Deutsche Bundesbank sieht Bitcoin als „spekulatives Nischenprodukt“
Deutsche Bundesbank sieht Bitcoin als „spekulatives Nischenprodukt“
Unternehmen

Für die Deutsche Bundesbank hat das Kursgebaren von Bitcoin & Co. in den letzten Jahren vor allem eines gezeigt: Dass Kryptowährungen weder als Zahlungsmittel noch als Wertspeicher taugen. Anders blickt die Zentralbank auf das Potenzial von Stable Coins. Gegenüber dem Facebook-Coin Libra nimmt die Bundesbank eine argwöhnisch-abwartende Haltung ein.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

IOTA veröffentlicht Roadmap für Coordicide
IOTA veröffentlicht Roadmap für Coordicide
Altcoins

Am 29. Mai dieses Jahres hat IOTA den Coordicide angekündet, dahinter verbirgt sich die Abschaltung des Koordinators, der IOTA-Transaktionen überwacht. Nun hat die IOTA Foundation eine Roadmap vorgestellt.

Steve Wozniak: Apple-Mitgründer will nach Malta
Steve Wozniak: Apple-Mitgründer will nach Malta
Tech

Der Apple-Mitgründer Steve Wozniak gab bei einer Podiumsdiskussion seine Zukunftspläne bekannt. Was ihn bewegt, nach Malta zu gehen und welche Unternehmensidee er unterstützen will.

Datenleak bei Bitcoin-Börse QuickBit enthüllt Kundendaten
Datenleak bei Bitcoin-Börse QuickBit enthüllt Kundendaten
Sicherheit

Die Bitcoin-Börse QuickBit hat versehentlich große Datenmengen geleakt. Über Tage kursierten sensible Kundendaten ohne Firewall für jedermann einsehbar im Internet. QuickBit-Kunden wird geraten, ihr Passwort zu ändern.

Deutsche Bundesbank sieht Bitcoin als „spekulatives Nischenprodukt“
Deutsche Bundesbank sieht Bitcoin als „spekulatives Nischenprodukt“
Unternehmen

Für die Deutsche Bundesbank hat das Kursgebaren von Bitcoin & Co. in den letzten Jahren vor allem eines gezeigt: Dass Kryptowährungen weder als Zahlungsmittel noch als Wertspeicher taugen. Anders blickt die Zentralbank auf das Potenzial von Stable Coins. Gegenüber dem Facebook-Coin Libra nimmt die Bundesbank eine argwöhnisch-abwartende Haltung ein.

Angesagt

Trading-App Robinhood sammelt 323 Millionen US-Dollar ein
Invest

Die Trading-Plattform Robinhood sammelt in einer Series-E-Funding-Runde 323 Millionen US-Dollar ein. Damit ist das Unternehmen mit 7,6 Milliarden US-Dollar bewertet. Das Geld soll auch in den Ausbau der Krypto-Sparte fließen, diese ist jetzt bereits in 30 US-Bundesstaaten verfügbar.

Bitcoin-Gerüchteküche: Justin Sun in China angeklagt
Szene

Neues aus der Bitcoin-Gerüchteküche. Gegen Justin Sun soll aktuell ermittelt werden. Die Gerüchte kamen auf, als der Gründer und Vorsitzende der Kryptowährung TRON sein Krypto-Dinner mit Warren Buffet und „Größen“ aus dem Bitcoin-Ökosystem abgesagt hat.

Bitcoin-Börse BitFinex und Tether ziehen sich aus der Verantwortung
Krypto

Der Gerichtsprozess rund um die in Verruf geratene Bitcoin-Börse BitFinex und den Stable-Coin-Anbieter Tether geht in eine neue Runde. Nun sagt einer der Anwälte der Firmen, dass weder BitFinex noch Tether Kunden in den USA betreuen würden.

BaFin genehmigt ersten Immobilien-Token
STO

Die BaFin genehmigt das erste deutsche Security Token Offering (STO) für blockchainbasiertes Immobilieninvestment und das zweite deutsche STO überhaupt. Damit gibt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht den Startschuss für digitale Wertpapiere im Real-Estate-Bereich. Ein neues Anlagevehikel?

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: