Krypto-Fieber Staatlicher Pensionsfonds Norwegens ist in Bitcoin investiert

Alexander Leyde

von Alexander Leyde

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Alexander Leyde

Alexander absolvierte seinen Bachelor in Geschichte, Politik und Soziologie in Würzburg, bevor er in Heidelberg mit dem Geschichts-Masterstudium beginnen wird. Bei BTC-ECHO möchte er sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Blockchain-Technologie auseinandersetzen.

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Bitcoin-Münze unter Norwegischer Landkarte/Flagge

Quelle: Shutterstock

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Der norwegische Staatliche Pensionsfonds (auch Ölfonds genannt) investiert indirekt in Bitcoin: Durch die Rücklagen von MicroStrategy gehören zum Fonds nun Werte von 577,6 Bitcoin.

Der größte Staatsfonds der Welt investiert indirekt über 6,3 Mio. US-Dollar (USD) in Bitcoin (BTC). Der heute mit etwa 1,13 Billionen US-Dollar dotierte norwegische Staatliche Pensionsfonds finanziert sich aus Erdöleinnahmen und besitzt Anteile an über 9.000 Unternehmen weltweit. Darunter: Das Software-Unternehmen MicroStrategy. Seit der IT-Dienstleister im September und August 38.250 Bitcoin kaufte, ist der Norwegische Pensionsfonds über das Nasdaq-gelistete Unternehmen im Krypto-Raum unterwegs.


Der Pensionsfonds gehört formell dem norwegischen Finanzministerium. Die Bilanz seit seiner Zusammenlegung aus vorher zwei eigenständigen Fonds im Jahre 2006 ist glänzend. Im Durchschnitt soll der Fonds 6,1 Prozent Rendite pro Jahr erzielt haben. Vor allem bei Aktieninvestitionen horchen Anleger auf, denn der Pensionsfonds hält etwa zwei Drittel seines Kapitals in Aktiengesellschaften und hat ein gewisses Gewicht im Markt. Bezogen auf Bitcoin ist der Fonds des Königreichs vielleicht noch kein Wal, MicroStrategy ist es jedoch ohne Frage.

MicroStrategy entdeckt Bitcoin

Die US-amerikanische Firma kaufte im August 21.454 Bitcoin und konnte sich damit der Aufmerksamkeit von Investoren, Anlegern, Angehörigen der Krypto-Szene und weiterer Instanzen sicher sein. Microstrategy begründete den Schritt mit der inflationären Geldpolitik der nationalen Notenbanken. Der Kauf von Bitcoin stelle ein sichereres Verfahren zur Wertspeicherung dar. Diese Erklärung überzeugte offenbar auch andere Unternehmen, wie etwa der Grafik-Tool-Anbieter Snappa.

Im September folgte der zweite Coup: MicroStrategy kaufte abermals Bitcoin, diesmal 16.796 BTC. Damit gehören dem Unternehmen nun 0,2 Prozent aller existierenden Bitcoin (bzw. 0,18 Prozent aller je verfügbaren). Der Dienstleister entwickelt Tools für andere Unternehmen: Mit Analyse- und Mobilitätsanwendungen will es deren Geschäfte beschleunigen.

Bitcoin ist ein Schwarm von Cyber-Hornissen, die der Göttin der Weisheit dienen, sich vom Feuer der Wahrheit nähren und hinter einer Mauer aus verschlüsselter Energie exponentiell immer intelligenter, schneller und stärker werden.

@michael_saylor auf Twitter

Michael Saylor, der CEO von MicroStrategy, scheint seine Krypto-Entscheidung nicht zu bereuen, wie an seinem Tweet abzulesen ist.

Kryptowährungen erlangen Aufmerksamkeit von Fonds

Schon andere staatliche Fonds befassten sich mit Kryptowährungen. Etwa zwei US-amerikanische Pensionsfonds investieren schon seit 2019 in einen Krypto-Risikokapitalfonds, teilweise in Bitcoin und Ethereum. Die Elite-Universität Yale investierte insgesamt 400 Mio. US-Dollar seines insgesamt 30 Mrd. US-Dollar starken Reserven in einen Krypto-Fonds.

Zwar war auch diese Investition wie die des norwegischen Fonds indirekt. Trotzdem könnten solche Aktionen eine Vorreiterrolle einnehmen. Bitcoin wird seinem Namen somit immer gerechter: Das digitale Gold erlangt täglich größere Bedeutung und wird als echte Alternative zu Fiatwährungen gesehen.

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