SEC vertagt 3 Bitcoin-ETF-Anträge: Entscheidungen fallen im Oktober
SEC, SEC vertagt 3 Bitcoin-ETF-Anträge: Entscheidungen fallen im Oktober

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SEC vertagt 3 Bitcoin-ETF-Anträge: Entscheidungen fallen im Oktober

Die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) vertragt die finale Entscheidung über die Genehmigungsfähigkeit von drei Bitcoin ETFs um ein Weiteres. Sowohl bei den Anträgen von Bitwise als bei VanEck/SolidX handelt es sich dabei um den letztmöglichen Aufschub. Die finalen Entscheidungen pro oder kontra ETF fallen damit am 13. Oktober bzw. 18. Oktober.

Die SEC ist hinsichtlich der Zulassung eines Bitcoin ETF bisher zu keinem Abschluss gelangt. In mehreren Dokumenten, die die Behörde am gestrigen Montag, dem 12. August, veröffentlicht hat, begründet die SEC den abermaligen Aufschub.

Die Kommission erachtet es als angemessen, die Periode, innerhalb derer die Zulassung oder Ablehnung der eingebrachten Regeländerung zu erfolgen hat, zu verlängern […]. Zu diesem Zweck hat die Kommission den 18. Oktober 2019 als finales Datum für die Zulassung oder Ablehnung der Regeländerung bestimmt,

lautet der Wortlaut aus dem offiziellen SEC-Dokument zum VanEck-Bitcoin-ETF.

Wie VanEck-Manager Garbor Gurbacs auf Twitter kommentiert, handelt es sich bei dem Aufschub um den letztmöglichen. Bis zum 18. Oktober muss die SEC-Entscheidung stehen.

Die VanEck SolidX #Bitcoin #ETF Entscheidung wurde von der SEC auf den 18. Oktober 2019 verschoben, an dem die SEC den Vorschlag entweder genehmigen oder ablehnen muss. Ein physischer, liquider, versicherter Bitcoin ETF kann dem öffentlichen Interesse dienen.



Neben dem VanEck/SolidX-Bitcoin-ETF vertagt die SEC ferner ihre Entscheidungen im Hinblick auf Anträge von Bitwise Asset Management sowie von Wilshire Phoenix – mit Begründungen, die sich im Wortlaut ähneln. Während die SEC die Genehmigung des Wilshire-Antrags um ein Weiteres verschieben könnte, muss sie – ähnlich wie bei VanEck – bis zum 13. Oktober eine abschließende Entscheidung getroffen haben.

SEC gibt keine Gründe bekannt

In den jeweiligen Dokumenten gibt die Börsenaufsicht indes keine Begründung für den abermaligen Aufschub. Allerdings ist seit geraumer Zeit bekannt, dass sich die Behörde allen voran an einer möglichen Marktmanipulation der Krypto-Märkte stößt. Zuverlässige Kursindizierungen sind eine weitere Forderung der Regulierungsbehörden, der die Antragsteller allem Anschein nach bisher nicht zur Zufriedenheit der SEC nachkommen konnten.

Doch insbesondere bei Bitwise sind unermüdliche Bestrebungen zu erkennen, die Bedenken der Regulierungsbehörden schlussendlich auszuräumen. Schließlich hat das Unternehmen bereits im März dieses Jahres eine 227-seitige Präsentation für die SEC zusammengestellt, auf der es darlegt, wieso ein Bitcoin ETF aus ihrer Sicht durchaus genehmigungsfähig ist.

Vonseiten Bitwise gab es indes keine öffentlichen Statements hinsichtlich der Vertagung des ETF-Antrags. Auch eine Presseanfrage durch BTC-ECHO blieb unbeantwortet.

Zuletzt war die Zulassung von einem börsengehandelten Bitcoin-Indexfonds von VanEck am 20. Mai dieses Jahres verschoben worden. Ähnlich wie damals hat die gestrige Meldung kaum Einflüsse auf den Bitcoin-Kurs gehabt. Die Kryptowährung Nr. 1 befindet sich nach wie vor in einer Phase geringer Volatilität; seit etwa einer Woche handelt eine Einheit des digitalen Goldes zwischen 12.000 US-Dollar und 11.000 US-Dollar – Marktbeobachter sprechen hier von einer Art Akkumulationsphase.

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