Schweizer Stadt Zug akzeptiert Bitcoin Zahlungen

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Schweizer Stadt Zug akzeptiert Bitcoin Zahlungen

Die Schweizer Stadt Zug hat nun angekündigt, dass sie ein Pilotprojekt starten will, dass es örtlichen Bürgern ermöglichen würde für öffentliche Dienstleistungen mit Bitcoin zu bezahlen.

Zug ist eine bekannte Finanzmetropole, lange auch als Steueroase des Landes bekannt, die die Initative während einer Sitzung des Stadtrats am 3. Mai in Gang setzte. Die Zahlungen sollen ab 1. Juli möglich sein und für den Rest des Jahres anhalten, so die Stadt in einer Stellungnahme.

Die Initiative wurde auf der offiziellen Webseite der Stadt angekündigt und soll die Wirksamkeit der Akzeptanz von Bitcoins für offizielle Leistungen bis 200 Franken (0.44 BTC zur Redaktionszeit, ca. 181 €) oder weniger zeigen.

Die Stadt erklärte:

“Das Pilotprojekt der Stadtverwaltung bleibt vorerst auf gebührenpflichtige Leistungen der Einwohnerkontrolle der Stadt Zug bis zu einer Grenze von 200 Franken beschränkt. Ende 2016 erfolgt eine Analyse der gemachten Erfahrungen. Dann entscheidet der Stadtrat, ob Bitcoins und allenfalls andere digitale Währungen in Zukunft als Zahlungsmittel für weitere städtische Dienstleistungen akzeptiert werden sollen.”

Die Idee Bitcoin als Zahlungsmittel für Steuerzahler zu ermöglichen ist keine neue, doch das Pilotprojekt in Zug ist sicherlich ein Beispiel dafür, dass ein solches Konzept vom Zeichenbrett ins Testlabor übertragen wurde. Städte und Staaten haben in den vergangenen Jahren mit der Idee gespielt, jedoch ist die Idee in den meisten Fällen nicht angekommen.

Die Neuigkeiten sind wahrscheinlich weniger überraschen, wenn man die Anzahl verschiedener FinTech Startups in der Region berücksichtigt. Unternehmen wie Xapo, ShapeShift und Monetas sind nur einige mehrerer Sartups in der Region in und um Zug.

Bürgermeister Dolfi Müller sagte in einer Stellungnahme, dass er hofft, dass dieses Projekt weitere FinTech Firmen auf Zug aufmerksam macht.

“Wir wollen unsere Offenheit für die neuen Technologien zum Ausdruck bringen und frühzeitig eigene Erfahrungen sammeln. Und wir werden FinTech-Unternehmen der Region Zug zu einem Gedankenaustausch mit dem Stadtrat einladen.”, sagte er und fügte hinzu:

“Es ist unser Ziel, deren Bedürfnisse für eine optimale Entwicklung in unserem Lebens- und Wirtschaftsraum genauer kennenzulernen.”

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