- Daten der Real-World-Asset-Plattform RWA.xyz zeigen, dass sechs Fonds für 88 Prozent aller tokenisierten US-Staatsanleihen verantwortlich sind.
- Der größte Emittent von tokenisierten Staatsanleihen heißt BlackRock. Neben dem erfolgreichen Bitcoin Spot ETF betreibt der Vermögensverwalter den Tokenisierungsfonds BUIDL.
- BlackRock lancierte BUIDL im März 2024. Mit ihm wagte der Asset-Manager erste Versuche zur Tokenisierung von realen Vermögenswerten (Real-World-Assets). Die Marktkapitalisierung liegt bei 2,5 Milliarden US-Dollar.
- BUIDL ermöglicht es qualifizierten Investoren, durch den Erwerb von Token Anteile am Fonds zu halten. Diese Token repräsentieren Investitionen in US-Staatsanleihen, Repurchase Agreements und Bargeld, wodurch Anleger stabile Renditen in US-Dollar erzielen können.
- Nach BlackRocks Fonds folgen auf Rang 2 und 3 Franklin Templeton (BNJI) und Superstate (USTB). Auch der Stablecoin-Emittent Circle (USYC) reiht sich in die Liste der größten Tokenisierungsfonds.
- Laut Tracy Jin hat die Zentralisierung von tokenisierten Real-World-Assets eine “Schattenseite”. Die meisten tokenisierten Vermögenswerte werden auf semizentralen Blockchains ausgegeben, so die COO der Krypto-Börse MEXC.
- “Das gibt den Behörden die Macht, Einschränkungen zu erlassen oder Vermögenswerte zu beschlagnahmen. Die Tokenisierung von Vermögenswerten wie Immobilien oder Anleihen ist immer noch an das nationale Rechtssystem gebunden”, gibt Jin zu bedenken.
- Warum BlackRock und Co. von der Tokenisierung überzeugt sind und welche Coins am meisten profitieren, lest ihr hier: Kommt in 2025 der Tokenisierungsboom?
Quellen
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