"Überhöhte regulatorische Anforderungen" Wegen neuer Krypto-Regulierung: Interne Unstimmigkeiten bei SEC

Die SEC hat eine neue Regulierung für die Finanzmärkte verabschiedet. Mit dem dezentralen Krypto-Sektor sei das aber nicht vereinbar, meint Hester Peirce.

Dominic Döllel
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Hester Peirce

Beitragsbild: picture alliance

| Hester Peirce vertritt in der SEC eine Krypto-freundliche Position
  • Die Securities and Exchange Commission (SEC) intensiviert Regulierungsmaßnahmen im Krypto-Markt. Das hat die US-Börsenaufsicht in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.
  • Konkrete Neuerungen umfassen Regeln, die eine Registrierungspflicht für “Händler” und “staatliche Wertpapierhändler” vorschreibt.
  • SEC-Chef Gary Gensler unterstützt diese Regulierung. Sie würde Anleger schützen, Integrität, Widerstandskraft und Transparenz des Marktes fördern.
  • Hester Peirce äußerte Bedenken: “Die Regel definiert Händler in einer Weise, die nicht mit dem gesetzlichen Rahmen vereinbar ist.” Das verzerre das Marktverhalten und verschlechterte die Marktqualität, so die Krypto-freundliche SEC-Kommissarin.
  • Die “überhöhten regulatorischen Anforderungen” und die damit verbundenen Kosten werden wahrscheinlich kleinere Akteure vom Markt verdrängen, argumentiert Peirce gegen die SEC.
  • Ohnehin sei die Regulierung schwierig mit dem Krypto-Sektor vereinbar: Ein dezentrales Softwareprotokoll könne sich schließlich nicht als “Händler” registrieren.
  • Zusätzliche Schwierigkeiten bereitet die Definition von Krypto-Assets durch die SEC. Die neue Regulierung gilt für Händler von Krypto-Asset-Wertpapieren. Unklar ist aber bislang, welche Krypto-Assets überhaupt als Wertpapier oder Ware reguliert werden.
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