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Behördlicher Rückenwind? SEC-Beauftragte räumt DeFi-Bereich große Chancen ein

Nicht nur Hester Peirce, auch SEC-Beauftragte Caroline A. Crenshaw ist überzeugt von den Möglichkeiten des DeFi-Bereiches. Wenngleich die Demokratin Bedenken bezüglich der behördlichen Überwachung der dezentralen Finanzen äußert.

Paol Hergert
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Logo der US-Börsenaufsicht SEC

Beitragsbild: Shutterstock


Der dezentrale Finanzsektor (DeFi) gerät immer mehr in Zugzwang, sich den regulatorischen Vorstellungen der internationalen Finanzbehörden zu beugen. So gerät der Bereich vermehrt in den Fokus der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) und dessen neuem Chef, Gary Gensler.

Während dieser jüngst die Aufsichtsbefugnisse seiner Behörde bezüglich Stablecoins erhöhte, wie BTC-ECHO berichtete, und nicht für seinen laxen Umgang mit dem Krypto-Bereich bekannt ist, fällt die SEC-Beauftragte Hester Peirce seit Jahren mit Krypto-freundlichen Aussagen auf. Damit hat sich Peirce im Krypto-Space gar den Beinamen “Crypto Mom” verdient. Nun tritt jedoch eine weitere SEC-Angestellte ins Rampenlicht: Caroline A. Crenshaw.

Genau wie Hester Peirce ist auch Crenshaw eine sogenannte “Commissioner” der SEC, also eine vom US-Präsidenten ernannte Kommissarin der Börsenaufsichtsbehörde. In einem aktuellen Statement ließ die der Demokratischen Partei zugehörige Crenshaw nun verlauten, dass der DeFi-Bereich große Möglichkeiten biete. Gleichzeitig berge er aber auch hohe Risiken und Herausforderungen. Weiter sagte sie: “Während das Gewinnpotenzial die Aufmerksamkeit auf sich zieht, die manchmal überwältigend ist, gibt es auch eine – oft erhebliche – Verwirrung in Bezug auf wichtige Aspekte dieses aufstrebenden Marktes.”

Ebenjene Verwirrungen möchte Crenshaw mit zusätzlichen Befugnissen der SEC ausräumen. Denn sich darauf zu verlassen, dass die Anleger selbst mit der Verantwortung einer angemessenen Sorgfaltsprüfung belegt würden, sei unzureichend. “Der derzeitige Ansatz der DeFi-Teilnehmer [ist] keine angemessene Grundlage für die Neugestaltung der Finanzmärkte”, sagte sie.

Einige der DeFi-Produkte würden in den Zuständigkeitsbereich der SEC fallen, weil es sich bei ihnen um Wertpapiere oder Wertpapier-bezogene Produkte handele, so Crenshaw. Gleichwohl dieser Zuständigkeit sei bislang kein einziger DeFi-Marktteilnehmer bei der SEC vorstellig geworden.

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