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CoreData Research Studie – ein Drittel der Superreichen interessiert an Krypto-Investments

Gründe für und gegen Krypto-Investments: Das sagen die Superreichen laut aktueller Studie.

Marlene Müller
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Mann mit Zigarre betrachtete Stadt in BlueHour.

Beitragsbild: Shutterstock

In einer Studie, die im Juni/Juli 2021 von der Forschungsagentur CoreData Research durchgeführt wurde, befragten die Forscher:innen 600 professionelle Investor:innen in Europa, die insgesamt ein Vermögen verwalten, das größer als 400 Milliarden Euro ist. Dabei handelt es sich um Akteure aus den Bereichen Wholesale, Finanzberatungsunternehmen, Vermögensverwalter:innen und Family-Offices. Es ging um Gründe für oder gegen das Anlegen in Kryptowährungen, die Zunahme von risikoreicheren Produkten und die Informationslage der Kund:innen. Auftraggeberin war die WisdomTree Investment, Inc. Gesellschaft. Dabei handelt es sich um einen Produktsponsor von Exchange Traded Funds (ETF) und Exchange Traded Products (ETP).

Deutschland: Ursachen dagegen und Gründe dafür

Deutsche professionelle Investor:innen erklärten, dass das stärkste Argument für die fehlende Allokation in Kryptowährungen als Kapitalanlage die Volatilität (34 Prozent) des Krypto-Bereiches sei. 33 Prozent nannten als Grund den Mangel an Regulierung, während 29 Prozent die Ursache im fehlenden Vertrauen in die digitalen Währungen sieht. Trotzdem sagt über die Hälfte dieser Gruppe (55 Prozent), dass die Nachfrage nach risikoreicheren Investments seit Beginn der Covid-19-Pandemie gestiegen sei. Ein Drittel (32 Prozent) sieht das anders – in ihren Augen ist die Nachfrage gleich geblieben.

In Deutschland sind fast die Hälfte (45 Prozent) der Berater:innen überzeugt, dass “digitale Assets aufgrund der niedrigen Korrelation als Diversifikation im Portfolio genutzt werden können”. Dazu glauben 20 Prozent, dass die Renditen, die mittels Kryptowährungen erreicht werden können, über dem Marktdurchschnitt liegen. So hätten vier von fünf der professionellen Investor:innen mit ihren Kunden über eine Krypto-Investition gesprochen. Darüber hinaus würden 29 Prozent der Kund:innen beabsichtigen, unabhängig von den Berater:innen in Krypto zu investieren.

Europäische professionelle Investor:innen

Insgesamt, so die Studie, hätte das Bewusstsein über digitale Assets als auch die Investitionen in die Anlageklasse in den vergangenen Jahren zugelegt. Darüber hinaus seien viele der professionellen Investor:innen mit der Rolle in Portfolios von digitalen Assets vertraut. In der gesamten Gruppe der Befragten finden 34 Prozent eine Allokation in Kryptowährungen von ein bis zwei Prozent “angemessen”. Dabei stimmen auch 47 Prozent dafür, dass die Nachfrage in risikoreichere Investments zugenommen hätte seit dem Beginn der Pandemie. Mögliche Gründe dafür könnten die steigende Inflation oder die niedrigen Zinsen sein.

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