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Verdächtige Wallet-Verbindung  War der Terra-Crash ein Insiderjob?

Hat es sich beim Crash des Terra-Netzwerks um einen Insiderjob gehandelt? Das legen neue Untersuchungen nahe.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Terra-Logo auf einem Smartphone

Beitragsbild: Shutterstock

| Eine neue Untersuchung des Terra-Crashs legt nahe, dass eine Wallet aus den eigenen Reihen für den Vorfall verantwortlich gewesen sein könnte.
  • Einen Monat später gibt der Terra-Crash noch immer Rätsel auf.
  • Ein Bericht der Blockchain-Analysefirma Uppsala Security legt jetzt nahe, dass der Stablecoin-Zusammenbruch aus den eigenen Reihen von Terraform Labs, dem Unternehmen hinter dem Terra-Netzwerk, in Gang gesetzt wurde.
  • Auslöser waren demnach zwei “kritische Transaktionen”, die offenbar von einer Wallet getätigt wurden, die sich in Zusammenhang mit Terraform Labs bringen lässt.
  • “Eine Reihe von On-Chain-Daten enthüllte Beweise, die darauf hindeuten, dass “Wallet A”, das Schlüsselkonto, das als Hauptschuldiger der Terra-Luna-Implosion hervorgehoben wurde, in Wirklichkeit Terraform Labs (TFL) oder Luna Foundation Guard (LFG) selbst oder ihnen nahestehenden Parteien gehören oder von ihnen kontrolliert werden könnte”, so der Bericht.
  • Uppsala Security zufolge habe eine mit Terraform Labs verbundene Wallet am 7. Mai rund 150 Millionen UST aus dem Curve-Pool gezogen – der Anfang vom Ende.
  • Noch am selben Tag tauschte “Wallet A” 85 Millionen UST gegen den Stablecoin USDC über das DeFi-Protokoll Curve. UST verlor dadurch allmählich seine Dollarbindung, bekannt als “De-Pegging”.
  • Dies lege nahe, dass “Wallet A von der bevorstehenden Entfernung der UST-Liquidität gewusst haben könnte”.
  • In Folge überschlugen sich – zunächst nur durch leichte Kursschwankung des Stablecoins ausgelöst – Panikverkäufe, die UST, den LUNA-Token und schließlich das gesamte Netzwerk innerhalb weniger Tage zusammenstürzen ließen.
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