Nach 10 Jahren Inaktivität Wallet aus Satoshi-Ära erwacht

Eine alte Bitcoin-Wallet aus Satoshis Zeiten wurde nach 10 Jahren reaktiviert. Die mysteriösen BTC-Bewegungen sorgen nun für Aufregung.

Tobias Zander
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Bitcoin-Dino

Beitragsbild: Shutterstock

| Ein Bitcoin-Dinosaurier aus der Satoshi-Zeit ist aufgewacht
  • Eine schlummernde Bitcoin-Wallet ist plötzlich nach 10 Jahren wieder aktiv. Sie stammt aus den frühesten Tage von Bitcoin, als Satoshi Nakamoto noch selbst in Online-Foren aktiv war.
  • Die Bewegung von BTC aus sehr alten Wallets weckt oft die Neugierde der Krypto-Community. Es wird spekuliert, dass einige davon mit Satoshi selbst in Verbindung stehen. Immerhin soll der mysteriöse Bitcoin-Erfinder über 1,1 Millionen BTC besitzen.
  • In diesem neuen Fall handelt es sich um eine Wallet, die beachtliche 687 BTC im Wert von derzeit etwa 43,5 Millionen US-Dollar enthielt. Der unbekannte Besitzer übertrug seine Bestände am gestrigen Montag auf zwei verschiedene Adressen.
  • Seine Wallet sendete zunächst 625,43 Bitcoin an eine neue Adresse, die mit „bc1qky“ beginnt, und weitere 61,9 Bitcoin an „bc1qdc“. Experten vermuten, dass es sich bei solchen überraschenden Bewegungen um sehr frühe Bitcoin-Miner oder Investoren handelt.
  • In den vergangenen Jahren kam es zur Reaktivierung zahlreicher Wallets aus der Satoshi-Ära. Meist übertrugen sie ihre BTC-Bestände aber nur auf eine neue Adresse.
  • Einige transferierten jedoch auch Bitcoin zu Wallets von Krypto-Börsen. Das lässt auf einen baldigen Verkauf zur Mitnahme von erzielten Fiat-Gewinnen schließen.
  • Laut einem Bericht sind 1,75 Millionen Bitcoin-Wallets seit über einem Jahrzehnt inaktiv. Insgesamt enthalten sie 1.798.681 BTC im Wert von derzeit rund 121 Milliarden US-Dollar.
  • Viele der alten Wallets verfügen über enorme BTC-Bestände, weil sie diese oft noch zu zweistelligen Preisen erwerben konnten. Heute beträgt ihr Wert dann mehrere Millionen US-Dollar.
  • Erst im März gab es Lebenszeichen von einer 14 Jahre lang inaktiven Bitcoin-Adresse. Der Besitzer übertrug einen Teil davon an Coinbase und durfte sich über hohe Fiat-Gewinne freuen, wie BTC-ECHO berichtete.
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