- Laut einer lokalen Nachrichtenagentur möchte die venezolanische Regierung Krypto-Mining-Farmen vom nationalen Stromnetz abschneiden. Offizielles Ziel ist die Regulierung des Energieverbrauches und die Gewährleistung einer stabilen Stromversorgung.
- Das südamerikanische Land litt in den vergangenen Jahren unter mehreren Blackouts. In einem X-Post des “Nationalen Verbandes für Kryptowährungen” heißt es nun, dass Krypto-Mining in Venezuela verboten sei.
- Vom Ministerium für Elektrische Energie wurde die Notwendigkeit der harten Maßnahmen betont. Man könne in Venezuela nur dann eine effiziente und zuverlässige Stromversorgung gewährleisten, wenn die Belastung durch die Mining-Betriebe beseitigt werde.
- Vor dem Hintergrund einer größeren Korruptionsbekämpfungsaktion kam es kürzlich bereits zu einer Razzia in der Stadt Maracay. Dort beschlagnahmte die Polizei unter anderem 2000 Mining-Geräte.
- Insbesondere dem Bitcoin Mining wird regelmäßig sein hoher Energiebedarf vorgeworfen. Als Reaktion darauf haben Länder wie China und Kasachstan strikte Regulierungsvorschriften erlassen oder das Mining gänzlich verboten.
- Trotz des offiziellen Verbotes stellt aber insbesondere China weiterhin einen großen Teil der weltweiten Bitcoin Hashrate zur Verfügung, ein Faktor, den Anleger auch mit Blick auf den Bitcoin-Kurs beobachten. Warum es dort noch immer Mining-Aktivitäten gibt, erfahrt ihr hier.
- Der Staat Venezuela hatte selbst über fünf Jahre hinweg eine eigene Kryptowährung namens Petro betrieben. Das international umstrittene Projekt wurde Anfang des Jahres mangels Erfolgs allerdings wieder eingestellt.
- Auch bei EU-Behörden gilt Bitcoin Mining wegen des hohen Energiebedarfs als umstritten. Doch es gibt spannende Argumente, weshalb der Proof-of-Work-Algorithmus nachhaltiger sein könnte als sein Ruf. Warum in der Mining-Industrie großes Potential steckt, erklärt euch dieser BTC-ECHO-Artikel.
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