Trump lockert die Zügel 

US-Justizministerium schafft Krypto-Einheit ab

Nicht nur die SEC, auch das US-Justizministerium baut nun eine Einheit zur Verfolgung von Krypto-Verbrechen ab. Das bedeutet Trumps Rundumschlag.

Tobias Zander
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Donald Trump unterschreibt eine Executive Order

Beitragsbild: picture alliance

| Der "Krypto-Präsident" Donald Trump belässt keinen Stein auf dem anderen
  • Das Justizministerium der Vereinigten Staaten will eine eine Einheit, die sich mit Ermittlungen im Zusammenhang mit Krypto-Verbrechen befasste, abschaffen. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Todd Blanche verkündete diese Entscheidung.
  • Der Trump-Vertraute erklärte: “Das Justizministerium ist keine Regulierungsbehörde für Krypto-Assets. Allerdings nutzte die vorherige Regierung das Justizministerium, um eine rücksichtslose Strategie der Regulierung durch Strafverfolgung zu betreiben.”
  • Erst kürzlich baute die US-Börsenaufsichtsbehörde eine “Sonderabteilung zur Durchsetzung von Krypto-Vorschriften” deutlich ab. Dafür gibt es nun eine neue “Krypto-Taskforce” unter Führung der SEC-Kommissarin Hester Peirce.
  • Die Einheit des Justizministerium wurde 2021 von der Biden-Regierung geschaffen und setzte sich aus Staatsanwälten der DOJ-Abteilungen für Geldwäsche und Cyberkriminalität sowie aus Anwälten anderer Bezirksämter zusammen.
  • Sie arbeitete an einigen der größten Krypto-Fälle mit, darunter die Ermittlungen gegen den Krypto-Mixer Tornado Cash und den Fall von Avraham Eisenberg, einem Hacker, der über 100 Millionen US-Dollar aus einem Trading-Protokoll erbeutete.
  • Als Teil eines Memos wies Blanche die DOJ-Mitarbeiter an, sich auf die “Verfolgung von Personen zu konzentrieren, die Krypto-Anleger schikanieren” und keine Fälle gegen Krypto-Börsen, Mixer wie Tornado Cash und “Offline-Wallets” zu verfolgen.
  • Insbesondere das Verbot des Krypto-Mixers hatte eine Debatte über die Zensur von Technologie losgestoßen. Mehr dazu lest ihr hier: “Das Verbotsdrama um Tornado Cash“.

Verwendete Quellen

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