Ukraine-Krise Putin zieht Aktien- und Krypto-Märkte herunter

Wladimir Putin erkennt die Separatistengebiete in Donezk und Luhansk als souveräne Staaten an und entsendet Truppen in die Ostukraine. Die Finanzmärkte reagieren entsprechend unsicher.

Daniel Hoppmann
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Wladimir Putin unterzeichnet Dekret über Anerkennung der Separatistengebiete.

Beitragsbild: Picture Alliance

  • Wladimir Putin hat am gestrigen Abend in einer etwa einstündigen Rede die Separatistengebiete in der Ostukraine anerkannt.
  • Parallel entsendet der Kremlchef Truppen nach Donezk und Luhansk für eine “Friedensmission”.
  • Der Westen hat derweilen Sanktionen gegen Russland und die Separatistengebiete angekündigt. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, drohte etwa mit einem Ausschluss Russlands vom internationalen Zahlungssystem SWIFT.
  • Russland scheint auf einen etwaigen Ausschluss vorbereitet. Erst gestern legte das Finanzministerium Putin einen Entwurf zur Regulierung von Kryptowährungen und Mining vor.
  • Aufgrund der angespannten Lage reagieren die Märkte entsprechend unsicher.
  • Auf den Aktienmärkten reagieren der Dow Jones, der Nasdaq 100 und S&P 500 allesamt mit Kursrückgängen zwischen 0,7 und 1,15 Prozent. Der DAX verzeichnet ein Minus von 2,07 Prozent.
  • Am Krypto-Markt zeigen sich die Auswirkungen von Putins Entscheidung in der Ukraine-Krise deutlicher. Bitcoin und Ethereum müssen Verluste von 6,3 beziehungsweise 8,2 Prozent hinnehmen.
  • Unter den Top-10 der wertvollsten Kryptowährungen weisen Ripple, Cardano und Solana zweistellige Kursrückgänge zwischen 13,9 und 14,8 Prozent auf.
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