Krypto-Adaption Toronto Stock Exchange listet ersten öffentlichen Bitcoin-Fonds

Schlagzeile
Redaktion

von Redaktion

Am · Lesezeit: 1 Minute

Teilen
Bitcoin-Fonds, Business analyze - close up to the graph on computer screen

Quelle: © nattapan72 - Fotolia.com

Jetzt anhören
BTC56,954.00 $ -0.42%

Der kanadische Vermögensverwalter 3iQ hat es geschafft einen öffentlich zugänglichen Bitcoin-Fonds an der Toronto Stock Exchange listen zu lassen.

Nach drei Jahren harter regulatorischer Vorarbeit hat es die Investmentfirma 3iQ geschafft an der größten Börse Kanadas, der Toronto Stock Exchange (TSX), einen Bitcoin-Fonds für alle Anlegerklassen zu listen. So kann man bereits für 11 US-Dollar Anteile am voll regulierten Bitcoin-Fonds erwerben.

Mit von der Partie sind auch die Winklevoss-Zwillinge mit ihrer Gemini-Krypto-Exchange. Diese fungiert nämlich als Verwahrer für die im Fonds verbrieften Bitcoin. Für die Daten, sprich Kursindikationen, sorgt wiederum der Krypto-Dienst CryptoCompare und die europäische Tochter von VanEck, MV Index Solutions.

Insgesamt hat es drei Jahre gedauert bis die Ontario Securities Commission (OSC) dem Fonds ihren Segen gegeben hat. Es ist nach wie vor sehr schwierig Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt von einem regulierten Bitcoin-Fonds zu überzeugen. So sind beispielsweise unzählige Anträge, unter anderem auch von den Winklevoss Zwillingen, für einen Bitcoin ETF gescheitert. Aufgrund mangelnder Marktstandards und der hohen Manipulationsanfälligkeit des Krypto-Marktes hat die amerikanische Wertpapieraufsicht (SEC) aus den USA bislang alle BitcoinETF-Anträge abgelehnt. Dass nun ein Bitcoin-Fonds in Kanada zugelassen wurde, kann als absolut positives Zeichen für die Krypto-Adaption an den Finanzmärkten gewertet werden.


Teilen
Newsletter
Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail
Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

(Fast) Ohne GrenzenBorderless Capital: 500 Millionen US-Dollar für ALGO-Projekte

2 Stunden

Borderless Capital will mit einem 500-Mio.USD-Fonds Projekte unterstützen, die die “neue Generation” von dApps auf der Algorand-Blockchain vorantreiben. Auch in Sachen NFT soll einiges geschehen.

Die Risikokapitalgesellschaft Borderless Capital hat einen Fonds im Wert von 500 Millionen US-Dollar aufgelegt. In diesem geht es darum, Projekte zu unterstützen, die auf der Algorand-Blockchain aufbauen. Wie es in einer Pressemitteilung des in Miami ansässigen Unternehmens heißt, trägt der Fonds den Namen Borderless ALGO Fund II. Sein Ziel ist es, digitale Vermögenswerte zu unterstützen, die die “nächste Generation” von dezentralen Anwendungen (dApps) auf Algorand antreiben. 

Borderless Capital ist bereits einer der führenden Investoren von Algorand (ALGO). Mit diesem neuen Fonds verdoppelt das Unternehmen sein Engagement in das Ökosystem. Im Juni 2019 startete der ALGO Fund I, der zunächst 200 Millionen US-Dollar einbrachte.

Wir haben Borderless Capital bereits im November 2018 gegründet, noch bevor das Algorand MainNet live war. Es erstaunt uns zu sehen, wie sich das Ökosystem seither entwickelt hat, aber wir glauben, dass dies erst der Anfang ist und es noch viel Raum für weiteres Wachstum gibt

, äußert sich David Garcia, Founding Managing Partner bei Borderless Capital, optimistisch.

Borderless Capital will Wachstum der Blockchain ankurbeln

Das Geld solle dazu dienen, das Wachstum von Algorand weiter anzukurbeln und neue Innovationen, die auf die Blockchain zukommen, zu ermöglichen. Dabei sollen insbesondere Projekte für Non-fungible Token (NFT) und Decentralized Finance (DeFi) im Fokus stehen. Nach eigenem Bekunden sucht Borderless nach Möglichkeiten, die “Schöpferszene mit NFTs aufzumischen” und gleichzeitig das Wachstum von Finanzierungen in das DeFi-Ökosystem von Algorand zu beschleunigen.

Krypto-AdoptionKonzum: Größte Supermarktkette Kroatiens akzeptiert Bitcoin-Zahlungen

16 Stunden

Die größte Supermarktkette Kroatiens, Konzum, akzeptiert nun Krypto-Zahlungen. Der Service, der bisher nur im Online-Shop verfügbar ist, soll alsbald auch in die physischen Geschäfte ausgeweitet werden.

Wer heute den Online-Shop von Konzum besucht hat, ist mit einer weiteren Bezahlmethode beglückt worden: Der Onlinestore des Supermarktes akzeptiert nun Zahlungen in verschiedenen Kryptowährungen, darunter Bitcoin. Neben dem digitalen Gold akzeptiert Konzum Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH), EOS, DAI, Ripple (XRP), Stellar Lumen (XLM), Tether (USDT) und USDC. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die die Supermarktkette am heutigen Mittwoch, dem 1. Dezember, veröffentlicht hat.

Für die Akzeptanz der Kryptowährungen macht Konzum mit dem kroatischen Payment Provider PayCek gemeinsame Sache. Dieser garantiert für die Dauer des Checkout-Prozesses auch den Wechselkurs zu Fiat; Kund:innen haben also kein kurzfristiges Wechselkursrisiko.

“Die Einführung von Krypto-Zahlungen ist ein weiterer Indikator dafür, dass Konzum ständig globale Trends beobachtet, Innovationen einführt und den Standard im Einzelhandel setzt”, sagt Uroš Kalinić, ein Aufsichtsratsmitglied.

Neben den Online-Stores sollen Krypto-Zahlungen auch in der analogen Welt akzeptiert werden. Wann das der Fall ist, ist allerdings noch unklar. Für eine entsprechende Anfrage war Konzum bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.

Mehr Zeit für Krypto?Twitter-Gründer und CEO Jack Dorsey tritt zurück

3 Tagen

Die Ära Jack Dorsey nimmt vermutlich bald ein Ende. Medienberichten zufolge soll der aktuelle Twitter-CEO von seiner Position zurücktreten.

Ein Bericht des amerikanischen Medienhauses CNBC verkündete am heutigen 29. November, dass Jack Dorsey, Co-Founder und CEO des Social-Media-Gigants Twitter, von seiner Funktion als Twitter-Chef zurücktreten wird.

Wie aus dem Artikel hervorgeht, hatten unbekannte Quellen den unerwarteten Rücktritt des CEOs verraten. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch unklar, warum der 45-jährige Social-Media-Chef das Handtuch wirft. Twitter scheint bisher noch kein offizielles Statement dazu abgegeben zu haben.

Dabei ist Dorsey nicht nur der Co-Founder und CEO von Twitter, sondern auch der Chef des digitalen Zahlungsanbieters Square.

Mehr Zeit für Krypto?

Erst im vergangenen Jahr ist Dorsey mit Anschuldigungen seitens Elliott Management konfrontiert worden. Der Hedgefonds hinterfragte Dorseys Fähigkeit, beide börsennotierten Unternehmen gleichzeitig zu führen, und befürchtete, dass er Twitter dabei nicht genug Aufmerksamkeit schenken könne. Ob dies ausschlaggebend für die aktuellen Entwicklungen bei Twitter waren, ist jedoch unbekannt.

Der Bitcoin-Befürworter hat jüngst öffentlich mit dem Gedanken gespielt, mit Square in das Mining-Geschäft einzusteigen. Dabei wollte Dorsey den Zugang zum Schürfen neuer Bitcoin-Münzen zugänglicher für alle machen. Mit dem Rücktritt könnte also auch ein stärkerer Fokus auf die Krypto-Vorhaben des 45-Jährigen einhergehen.

Auf Twitter veröffentlichte Jack Dorsey eine E-Mail, die er an die Mitarbeiter:innen von dem Social-Media-Unternehmen sendete. Demnach steht Dorseys Nachfolger mit sofortiger Wirkung auch schon fest: Parag Agrawal, bisheriger Chef des Technikbereichs.

In der E-Mail betonte Dorsey auch, dass es allein seine Entscheidung gewesen sei, Twitter zu verlassen. Zudem sei er über die Entscheidung “sehr traurig … aber auch sehr glücklich”.

Shoppingtour500 Millionen USD für Bitcoin: Michael Saylor kauft erneut den Dip

3 Tagen

Michael Saylor hatte wohl am heutigen Cyber Monday auch Lust auf eine Shoppingtour – und kaufte 7.002 BTC.

Der MicroStrategy-Chef Michael Saylor machte sich natürlich auch den aktuellen Bitcoin Dip wieder einmal zunutze und stockte den Bestand des Unternehmens an dem digitalen Gold mächtig auf. Die Verkündung der neuen Coronavirus-Variante Omicron hatte den weltweiten Krypto- und Aktienmarkt auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Dabei mussten viele Kurse rote Zahlen schreiben.

Der Krypto-Enthusiast hat die Gewohnheit, um den digitalen Goldschatz seines Unternehmens kein Geheimnis zu machen. Auf Twitter dokumentierte er abermals seine Shoppingtour. Darin gibt Saylor bekannt, nun weitere 7.002 BTC für rund 414,4 Millionen US-Dollar erworben zu haben. Der Durchschnittspreis liegt dafür bei jeweils rund 59.187 US-Dollar. Das bedeutet, dass MicroStrategy inzwischen seit dem heutigen 29. November stolzer Besitzer von rund 121.044 BTC ist, die zu einem Durchschnittspreis von rund 29.534 US-Dollar pro BTC gekauft wurden.

Demnach ist MicroStrategy der größte, börsennotierte Bitcoin-Hodler.

Vor Markteröffnung in den USA liegt die MicroStrategy-Aktie jedoch rund 5 Prozent im Minus und notiert bei 663 US-Dollar. Der Bitcoin-Kurs jedoch scheint sich so langsam wieder zu fangen und schreibt nun wieder grüne Zahlen.