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OneCoin Krypto-Scam wird mit Kate Winslet in der Hauptrolle verfilmt

Die Story der beiden bulgarischen Geschwister Roya und Konstantin Ignatova ging um die ganze Welt. Mit einer augenscheinlichen Kryptowährung betrogen sie Investoren. Nun ist sogar Hollywood an einer Verfilmung des vielleicht größten Krypto-Scam der Geschichte interessiert.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Wie Deadline am 9. Oktober 2020 berichtete, ist ein Film über den Krypto-Scam der Geschwister Ignatova in Arbeit. Der Film Namens Fake! handelt von der angeblichen Kryptowährung OneCoin, wegen der sich die Geschwister nun auf Grund von Betrugs vor Gericht verantworten müssen. Obwohl der Fall noch nicht abgeschlossen wurde, hat sich Scott Z. Burns dafür entschieden, den Film zu produzieren. Mit dabei ist auch Oscar-Preisträgerin Kate Winslet. Burns und Winslet arbeiteten bereits zuvor im Politdrama The Report zusammen, das von Foltermethoden infolge des 11. Septembers handelt.

Douglas Thompson und Jen McAdam verfassten ein unveröffentlichtes Buch über den OneCoin-Betrug. McAdam, selbst Opfer des Schneeballsystems, beteiligt sich als Produzent an dem Film. Er investierte in OneCoin und verlor dabei fast 300.000 US-Dollar. Viele Experten aus der Krypto-Branche und Regierungsbehörden warnten bereits früh vor OneCoin. McAdams gründete eine Selbsthilfegruppe für Opfer des Milliarden-Betrugs.

OneCoin–Beteiligte zu Haftstrafen verurteilt

2015 wurde das Krypto-Projekt OneCoin von Ruja Ignatova und Sebastian Greenwood in Bulgarien gegründet. Obwohl das Projekt nicht einmal auf einer Blockchain basierte, wurde OneCoin von den Entwicklern als der neue Bitcoin beworben. Insgesamt soll das Programm den Entwicklern ungefähr vier Milliarden US-Dollar eingebracht haben.

Nachdem 2017 ein Haftbefehl gegen die selbsternannte „Cryptoqueen“ eingereicht wurde, verschwand sie. Bis heute fehlt von ihr jede Spur. Greenwood hingegen konnte 2018 gefasst und verhaftet werden. Ein knappes Jahr später wurde auch Bruder Konstantin Ignatov wegen Geldwäsche und Betrug inhaftiert. Auch OneCoin-Anwalt Mark S. Scott wurde vor Gericht verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, verschiedene Scheinfirmen und Offshore-Konten genutzt zu haben, um rund 400 Milliarden US-Dollar zu waschen. BTC-ECHO berichtete bereits über den Prozess.

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