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WhatsApp-Konkurrent Signal akzeptiert Spenden via Bitcoin, Ethereum und Co.

Der US-Amerikanische Messenger Signal befasst sich momentan mit der Entwicklung einer Open-Source-Datenschutztechnologie. Um diesen Prozess voranzutreiben, akzeptiert das Team hinter dem Messenger nun auch Spenden in Form von Kryptowährungen.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Signal akzeptiert spenden mit Kryptowährungen

Beitragsbild: Shutterstock

Der WhatsApp-Konkurrent Signal ist vor allem für seine Datensparsamkeit und End-to-End-Verschlüsselung bekannt. Mit der Open-Source-Datenschutztechnologie soll die Sicherheit des Messengers noch einmal erhöht werden. Der Nachrichtendienst veröffentlichte vor Kurzem Informationen zum Ablauf der Spendenaktion. Demnach sollen die eingehenden Spenden über The Giving Block, eine Spendenplattform für Wohltätigkeitsorganisationen, Universitäten und gemeinnützige Organisationen abgewickelt werden. Neben Fiat-Währungen akzeptiert Signal auch die Kryptowährungen BTC, ETH und LTC. Auch via Twitter äußerte sich das Unternehmen und verdeutlichte, dass es auf etwaige Zuschüsse angewiesen ist:

Als gemeinnützige Organisation sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wenn Sie geduldig darauf gewartet haben, dass Signal Kryptowährungs-Spenden akzeptiert, müssen Sie Ihre Großzügigkeit nicht länger zurückhalten.

Signal

Die App bietet Nutzern aus den USA die Möglichkeit, ihre Spende steuerlich abzusetzen. Hierfür ist lediglich die Angabe einer E-Mail-Adresse erforderlich. Des Weiteren sind auch anonyme Spenden möglich.

Signal bald mit eigener Kryptowährung?

Im Jahr 2018 wurde Signal von Moxie Marlinspike und Brian Acton, der bereits 2014 den Messenger WhatsApp mitgründete, ins Leben gerufen. Seither schätzen die Nutzer den Kurznachrichtendienst vor allem aufgrund seiner Datenschutzorganisationen. Den Schutz der Daten möchten die Entwickler nicht nur gewährleisten, sondern sogar weiter ausbauen. Im vergangenen Jahr führte Signal ein Tool für die Unschärfe von Gesichtern ein. Hintergrund war die Ermordung des US-Amerikaners George Floyd. Durch Sicherheitsvorkehrungen dieser Art machte der Messenger in der Vergangenheit viele Nutzer auf sich aufmerksam. So auch Jack Dorsey, CEO von Twitter. Am 3. Juni 2020 sprach der sich für den Messenger aus und forderte seine gesamte Twitter-Followerschaft dazu auf, die App herunterzuladen. Dass Signal nun Spenden in Form von Kryptowährungen ermöglicht, könnte das Interesse weiterer Nutzer wecken. Informationen zufolge arbeiteten die Signal-Entwickler sogar an einer eigenen Kryptowährung. Wie viel Wahrheitsgehalt diese Gerüchte haben, ist jedoch ungewiss.

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