- Bereits im vergangenen Mai verkündete das US-amerikanische Gesundheitsunternehmen Semler Scientific den Aufbau einer eigenen Bitcoin-Rücklage, und gab damals kurzerhand 40 Millionen US-Dollar für 581 BTC aus.
- Im August legte das Unternehmen dann nach, kaufte abermals 101 BTC – für 6 Millionen US-Dollar.
- Im Vergleich zu dem nun vermeldeten Vorhaben eher geringe Investitionen: Denn mittels eines Private Offerings möchte Semler Scientific nun weitere 85 Millionen US-Dollar einnehmen, um von dem Geld weitere Bitcoin zu kaufen. Das gab das Unternehmen am 24. Januar auf seiner Homepage bekannt.
- Erst einen Tag zuvor hatte Semler Scientific ein ähliches Vorhaben in Höhe von 75 Millionen US-Dollar bekanntgegeben, diese Zahl dann allerdings um 10 Millionen US-Dollar erhöht.
- Im Zuge der Bekanntgabe vermeldete das Unternehmen unrealisierte Gewinne von fast 30 Millionen US-Dollar durch die bisher getätigten Bitcoin-Käufe.
- Vorbild von Semler Scientific ist das einstige Software-Unternehmen MicroStrategy, welches unter der Ägide des Bitcoin-Fans Michael Saylor zu einer Art BTC-Bank umgewandelt wurde.
- Dem Beispiel MicroStrategys, welches mittlerweile insgesamt 461.000 Bitcoin im Wert von gut 48 Milliarden US-Dollar hält, folgen immer mehr Unternehmen auf der ganzen Welt. So auch das japanische Technologieunternehmen Metaplanet.
- MicroStrategy könnte indessen aufgrund seiner aggressiven Bitcoin-Strategie Probleme mit der US-Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) bekommen, wie das Wall Street Journal berichtet.
- Denn eine Klausel im Inflation Reduction Act, den die Biden-Administration verabschiedet hat, ermöglicht die Besteuerung von unrealisierten Gewinnen – und die liegen bei Microstrategy aktuell bei rund 18 Milliarden US-Dollar, was bei einem Steuersatz von 15 Prozent für eine Steuerschuld von 2,7 Milliarden US-Dollar führen würde.
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